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Wunder: Mädchen lebt mit halbem Gehirn
Jennii. Gummii.Entchen
22. Juli 2009 18:35 Uhr
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Ein deutsches Mädchen erstaunt die Wissenschaft: Sie hat seit ihrer Geburt nur ein halbes Gehirn. Wo andere Menschen die rechte Gehirnhälfte haben, hat das Kind nur Nervenwasser. Das Besondere: Trotzdem ist sie kerngesund.
Die Ärzte der damals dreijährigen Patientin dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie das Mädchen in den Kernspintomographen schoben. Während die linke Gehirnhälfte völlig normal entwickelt ist, sollen die Mediziner auf der rechten Seite lediglich einen dunklen Fleck gefunden haben. Wo normalerweise die rechte Gehirnhälfte liegt, sahen die Mediziner nichts außer Nervenwasser berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Die Eltern der heute Zehnjährigen sollen ihr Kind damals in das Krankenhaus gebracht haben, weil es manchmal unter leichten Zuckungen gelitten habe. Ansonsten sei das Mädchen völlig normal entwickelt gewesen und keiner hätte ahnen können, dass sie nur ein halbes Gehirn hat. Das Kind könne seinen Alltag ohne Probleme meistern. Sie geht laut der "Süddeutschen" auf eine normale Schule, kann Fahrrad und Inline-Skates fahren und wird als witzig, geistreich und intelligent beschrieben.
Es erstaunt die Ärzte vor allem, dass die Sehkraft der Zehnjährigen kaum eingeschränkt sei. Obwohl die Region, die normalerweise die Signale des linken Auges verarbeitet, komplett fehle, könne sie fast normal sehen. Die Mediziner untersuchten das Mädchen jetzt genauer. Dabei sollen sie herausgefunden haben, dass unter dem Schädeldach des Kindes eine "erstaunliche Umorganisation" stattgefunden habe. "Auf diese Weise gelangen Informationen in eine Hirnhälfte, die da gar nicht hingehören", sagte Studienleiter Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Dies belege die erstaunliche Flexibilität des Gehirns, heißt es in dem Artikel.
Die Eltern der heute Zehnjährigen sollen ihr Kind damals in das Krankenhaus gebracht haben, weil es manchmal unter leichten Zuckungen gelitten habe. Ansonsten sei das Mädchen völlig normal entwickelt gewesen und keiner hätte ahnen können, dass sie nur ein halbes Gehirn hat. Das Kind könne seinen Alltag ohne Probleme meistern. Sie geht laut der "Süddeutschen" auf eine normale Schule, kann Fahrrad und Inline-Skates fahren und wird als witzig, geistreich und intelligent beschrieben.
Es erstaunt die Ärzte vor allem, dass die Sehkraft der Zehnjährigen kaum eingeschränkt sei. Obwohl die Region, die normalerweise die Signale des linken Auges verarbeitet, komplett fehle, könne sie fast normal sehen. Die Mediziner untersuchten das Mädchen jetzt genauer. Dabei sollen sie herausgefunden haben, dass unter dem Schädeldach des Kindes eine "erstaunliche Umorganisation" stattgefunden habe. "Auf diese Weise gelangen Informationen in eine Hirnhälfte, die da gar nicht hingehören", sagte Studienleiter Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Dies belege die erstaunliche Flexibilität des Gehirns, heißt es in dem Artikel.
Bildquelle: © stock.xchng
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