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Wulff ist neuer Bundespräsident
Hon Gre
30. Juni 2010 18:08 Uhr
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Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff ist im dritten Wahlgang von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt worden.
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Zuvor war Wulff mehrfach gescheitert
Wulff erhielt im zweiten Wahlgang 615 von 1.239 abgegebenen Stimmen in der Bundesversammlung und verpasste damit die absolute Mehrheit erneut. Im ersten Wahlgang hatte Wulff nur 600 Stimmen bekommen. Der Kandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck, kam im zweiten Wahlgang auf 490 Stimmen.
Zuvor hatte er noch 499 Stimmen bekommen. Linkspartei-Kandidatin Lukrezia Jochimsen bekam 123 Stimmen (126 Stimmen), der NPD-Kandidat Frank Rennicke kam erneut auf drei Stimmen. Im zweiten Wahlgang war wieder eine Stimme ungültig, anstatt 13 enthielten sich nur noch 7 Wahlmänner. Im dritten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit zur Wahl des Bundespräsidenten. Dieser soll ab etwa 18:15 Uhr beginnen. Lukrezia Jochimsen von der Linkspartei wird nicht im dritten Wahlgang antreten, so die dts-nachrichtenagentur.
Wulff war bereits im ersten Wahlgang gescheitert
Die Linkspartei hatte der SPD bei den Beratungen vor einem dritten Wahlgang den ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer als gemeinsamen Kandidaten vorgeschlagen. Nach Informationen der Bild wurde dieser Vorschlag von Seiten der Linken bei den gemeinsamen Beratungen vor dem Wahlgang gemacht. Zuvor hatte Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch bereits öffentlich über einen gemeinsamen unabhängigen Kandidaten gesprochen. Zu Beginn des dritten Wahlgangs hatte die Kandidatin der Linken, Lukrezia Jochimsen, ihre Kandidatur zurückgezogen.
Textquellen: © dts
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/Pujanak
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