Weltweit
Westerwelle mit KZ-Wärter verglichen
Avrina - Nebliger …
7. März 2010 06:00 Uhr
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Jedes Jahr um die selbe Zeit findet in München der Starkbieranstich statt, traditionell mit einem Singspiel und einer Fastenpredigt, bei denen den Politikern wie auch Westerwelle, der Kopf auf gut bayerisch gewaschen wird. Dieses Jahr kam der Vergleich mit einem KZ-Wärter nicht so gut an.
Eine Münchner Tradition in der Presse: Die knapp 50 Minuten lange Fastenpredigt auf dem Nockherberg, bei der den Politikern mit derbem Humor und harten Vergleichen ihre Fehler und Fehltritte vor Augen gehalten werden, hinterlässt noch Tage danach eine hitzige Diskussion. Von einer "überschrittenen Grenze unter der Gürtelline" sprechen die einen, von "der Wahrheit" reden die anderen.
Es geht um den Vergleich, den "Bruder Barnabas" (Ein als Mönch verkleideter Mann, der die Fastenpredigt hält) alias Michael Lerchenberg in seiner Fastenpredigt verwendet hatte. Er sprach über Guido Westerwelles Politikthesen zum Thema Harz IV-Empfänger und verglich diesen sinnbildlich mit einem KZ-Wärter, so sueddeutsche.de.
Der gut besuchte Nockherberg
Zitat: "Drumrum ein Stacheldraht - haben wir schon mal gehabt. Zweimal am Tag gibt's a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt's zwei Pullover von Sarrazins Winterhilfswerk, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: 'Leistung muss sich wieder lohnen."
Besonders der Vorsitzenden des Zentralrad der Juden, Charlotte Knobloch, stieß dies sauer auf. Aber auch Herr Westerwelle ließ diese Rede nicht unkommentiert. Er rief zum Boykott gegen die Veranstaltung des Nockherberg auf, weil er sich zum KZ-Wärter degradiert fühle, berichtet focus.de
Die riesen Wellen, die diese Rede auslöste, brachten nun ein umstrittenes Ende mit sich - den Rücktritt des Fastenpredigers und Singspielschauspielers (Double von Edmund Stoiber) Michael Lerchenberg.
Die Meinungen darüber sind umstritten. Für viele war dies aber ein ersichtliches Ende, da die Medien und Politiker einen gehörigen Druck ausübten.
Nun stellt sich die Frage, ob der bisher zensurfreie Nockerberg in Zukunft noch genauso sein wird. Mit Michael Lerchenberg geht ein langjähriges Mitglied des Nockerbergs. Er doubelte viele Jahre im Singspiel, welches auf die Fastenrede folgt, den Ministerpräsidenten (auch nach seinem Rücktritt) Edmund Stoiber.
Die Tradition des Politiker-"Derbleckens" (bay.: etwa "veräppeln" "den Kopf waschen") auf dem Nockerberg hat sich verändert.
Es geht um den Vergleich, den "Bruder Barnabas" (Ein als Mönch verkleideter Mann, der die Fastenpredigt hält) alias Michael Lerchenberg in seiner Fastenpredigt verwendet hatte. Er sprach über Guido Westerwelles Politikthesen zum Thema Harz IV-Empfänger und verglich diesen sinnbildlich mit einem KZ-Wärter, so sueddeutsche.de.
Der gut besuchte Nockherberg
Zitat: "Drumrum ein Stacheldraht - haben wir schon mal gehabt. Zweimal am Tag gibt's a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt's zwei Pullover von Sarrazins Winterhilfswerk, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: 'Leistung muss sich wieder lohnen."
Besonders der Vorsitzenden des Zentralrad der Juden, Charlotte Knobloch, stieß dies sauer auf. Aber auch Herr Westerwelle ließ diese Rede nicht unkommentiert. Er rief zum Boykott gegen die Veranstaltung des Nockherberg auf, weil er sich zum KZ-Wärter degradiert fühle, berichtet focus.de
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Die Meinungen darüber sind umstritten. Für viele war dies aber ein ersichtliches Ende, da die Medien und Politiker einen gehörigen Druck ausübten.
Nun stellt sich die Frage, ob der bisher zensurfreie Nockerberg in Zukunft noch genauso sein wird. Mit Michael Lerchenberg geht ein langjähriges Mitglied des Nockerbergs. Er doubelte viele Jahre im Singspiel, welches auf die Fastenrede folgt, den Ministerpräsidenten (auch nach seinem Rücktritt) Edmund Stoiber.
Die Tradition des Politiker-"Derbleckens" (bay.: etwa "veräppeln" "den Kopf waschen") auf dem Nockerberg hat sich verändert.
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