login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Weltweit

Vermisste Jugendrichterin Heisig tot

J. N. H.
4. Juli 2010 12:26 Uhr
235 Kommentare
Gestern fand man die Leiche der seit Montag vermissten Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Besonders im Hinblick auf jugendliche Straftäter setzte die Juristin neue Maßstäbe. Eine Obduktion ergab nun, dass es sich um Selbstmord handelte.
Die bekannte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist tot. Martin Steltner, ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, teilte heute Morgen mit, dass Fremdverschulden auszuschließen ist. Man geht davon aus, dass die Juristin Suizid begangen hat. Nähere Details zum Tod der 48-Jährigen nannte er, laut morgenpost.de, nicht.

Nach tagelanger Fahndung fand die Polizei gestern die Leiche der seit Montag vermissten Jugendrichterin. Sie sei 13.45 Uhr in einem Waldstück in der Nähe der Straße Elchdamm (Stadtteil Heiligensee) gefunden worden, nicht weit entfernt von dem Fundort ihres Fahrzeugs, so Frank Millert (Polizeisprecher). Zunächst wurden keine Angaben zur Identität der Leiche gemacht, obgleich die Kleidungsstücke auf die vermisste Richterin hindeuteten. Augenscheinlich konnte man Fremdverschulden ausschließen. Informationen der Berliner Morgenpost deuten darauf hin, dass sich Heisig erhängt hat. Der gefundene Leichnam wurde gestern Abend umgehend obduziert.

Noch am Sonnabend suchten fünf Mannschaften mit Leichenspürhunden den Ortsteil Heiligensee ab. Gegen 8.30 Uhr nahm man die Suche wieder auf, bei welcher zunächst ein Getreidefeld in den Fokus rückte. Speziell ausgebildete Spürhunde führten die Beamten am Freitagabend zu dem Feld, welches etwa einen Kilometer vom Fundort des abgeschlossenen Autos liegt. „In der Nacht war dort ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmekamera eingesetzt worden“, berichtete ein Polizeisprecher.
Bildquelle: © stock.xchng
autor
24. Mai 2012 02:28 Uhr