Weltweit
Update: SchuelerVZ-Erpresser ist tot
J. N. H.
2. November 2009 00:49 Uhr
92 Kommentare
Nachdem er mehr als eine Million Daten von SchülerVZ-Nutzern stahl und die Betreiber erpresste, erhängte sich der Täter Samstagmorgen in seiner Zelle.
"Heute erreichte uns die folgende traurige Nachricht. Der Tatverdächtige, der versucht hatte, von uns 80.000 Euro zu erpressen, hat sich in der JVA Plötzensee das Leben genommen", so die Netzwerkbetreiber. "Wir kennen keine Hintergründe und bedauern diese Entwicklung zutiefst. Allen Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus."
"Um jeglichen Spekulationen zu Ursachen und Hintergründen - die uns nicht bekannt sind - ebenso keinen Platz einzuräumen wie Beleidigungen und Verleumdungen", wurde die Kommentarfunktion seitens der SchuelerVZ-Betreiber deaktiviert.
Da er im Verdacht stand die Daten von etwa einer Million SchuelerVZ-User geklaut und die Betreiber damit erpresst zu haben, wurde der junge Mann am 20. Oktober von Polizisten in den Firmenräumen der VZ-Netzwerke festgenommen. In einer Gefängniszelle fand man am Samstagmorgen den leblosen Körper des 20-Jährigen. Hinweise auf eine Suizidgefährdung des Mannes habe es nicht gegeben. Fremdverschulden sowie einen Unfall schließt man aus.
Nachdem der Mann zunächst „nur“ 20.000 Euro für die sensiblen Daten forderte, erhöhte er die geforderte Summe auf 80.000 Euro. Aufgrund dessen schaltete man die Polizei ein. Offenbar war der Mann den Behörden schon "aus anderen Zusammenhängen bekannt“. Der junge Mann gestand die Erpressung und wurde, da Fluchtgefahr bestand, in U-Haft gebracht. Weshalb sich der Täter jedoch in die Geschäftsräume begab bleibt unklar. Die plötzliche Erhöhung der geforderten Summe könnte auf eine Affekthandlung hindeuten. Schon im Vorfeld fiel er durch ein eher indiskretes Verhalten auf. Schon im Mai 2009 präsentierte er seinen selbstgeschriebenen Crawler auf YouTube. "Ein von mir entwickelter Bot für das sVZ bzw. mVZ". Ich probiere das gesamte VZ zu crawlen und werde dann eine grafische Auflistung generieren lassen.“ stand als Notiz daneben.
Seine Leiche fand man gegen sechs Uhr im Haus 9 der Berliner JVA. Er zerriss sein Bettlaken und erhängte sich am Fensterkreuz. Es gab keinen Abschiedbrief.
"Um jeglichen Spekulationen zu Ursachen und Hintergründen - die uns nicht bekannt sind - ebenso keinen Platz einzuräumen wie Beleidigungen und Verleumdungen", wurde die Kommentarfunktion seitens der SchuelerVZ-Betreiber deaktiviert.
Da er im Verdacht stand die Daten von etwa einer Million SchuelerVZ-User geklaut und die Betreiber damit erpresst zu haben, wurde der junge Mann am 20. Oktober von Polizisten in den Firmenräumen der VZ-Netzwerke festgenommen. In einer Gefängniszelle fand man am Samstagmorgen den leblosen Körper des 20-Jährigen. Hinweise auf eine Suizidgefährdung des Mannes habe es nicht gegeben. Fremdverschulden sowie einen Unfall schließt man aus.
Nachdem der Mann zunächst „nur“ 20.000 Euro für die sensiblen Daten forderte, erhöhte er die geforderte Summe auf 80.000 Euro. Aufgrund dessen schaltete man die Polizei ein. Offenbar war der Mann den Behörden schon "aus anderen Zusammenhängen bekannt“. Der junge Mann gestand die Erpressung und wurde, da Fluchtgefahr bestand, in U-Haft gebracht. Weshalb sich der Täter jedoch in die Geschäftsräume begab bleibt unklar. Die plötzliche Erhöhung der geforderten Summe könnte auf eine Affekthandlung hindeuten. Schon im Vorfeld fiel er durch ein eher indiskretes Verhalten auf. Schon im Mai 2009 präsentierte er seinen selbstgeschriebenen Crawler auf YouTube. "Ein von mir entwickelter Bot für das sVZ bzw. mVZ". Ich probiere das gesamte VZ zu crawlen und werde dann eine grafische Auflistung generieren lassen.“ stand als Notiz daneben.
Seine Leiche fand man gegen sechs Uhr im Haus 9 der Berliner JVA. Er zerriss sein Bettlaken und erhängte sich am Fensterkreuz. Es gab keinen Abschiedbrief.
Bildquelle: © stock.xchng
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