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Türkei: Westerwelle gegen EU-Beitritt
Hon Gre
27. Juli 2010 14:20 Uhr
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Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hält die Türkei noch nicht bereit für einen Beitritt in die Europäische Union. Dennoch wolle er die Türkei nicht vor den Kopf stoßen, meinte Westerwelle kurz vor seiner Amtsreise nach Istanbul in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.
Westerwelle hatte sich bislang stets für eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei eingesetzt. Deutschland habe neben wirtschaftlichen auch politische Interessen an einer Annäherung der Türkei an Europa, so der FDP-Politiker. Die Türkei könne beispielsweise dabei helfen, Konflikte im arabischen Kulturraum zu lösen.
Bereits seit 2005 verhandelt die EU mit der Türkei über einen möglichen Beitritt. Westerwelle zufolge sei noch offen, ob es einen Volksentscheid über den EU-Beiritt geben soll. "Man sollte jetzt nicht über Dinge spekulieren, die erst in Jahren anstehen." Wer den Eindruck erwecke, der Beitritt stünde vor der Tür, liege falsch, sagte Westerwelle und fügte hinzu: "In Wahrheit geht es darum, die Türken nicht vor den Kopf zu stoßen und den Eindruck zu erwecken, wir seien nicht an ihnen interessiert".
Die Themen, die Westerwelle am Mittwoch mit seinem türkischen Kollegen Ahmet Davutoglu besprechen wird, sind nicht noch bekannt. Vermutlich wird es aber, neben den Aussichten auf einen EU-Beitritt, um den Nahost-Konflikt und den Atomstreit mit dem Iran gehen.
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Die Themen, die Westerwelle am Mittwoch mit seinem türkischen Kollegen Ahmet Davutoglu besprechen wird, sind nicht noch bekannt. Vermutlich wird es aber, neben den Aussichten auf einen EU-Beitritt, um den Nahost-Konflikt und den Atomstreit mit dem Iran gehen.
Textquellen: © dts
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/ Cgaa
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