Weltweit
Spannende UN-Vollversammlung
Nicole Wohlfarth
25. September 2009 16:53 Uhr
49 Kommentare
Schon bevor die UN-Vollversammlung begonnen hatte, gab es große Befürchtungen, dass der iranische Präsident Ahmadineschad und Libyens Staatschef Gaddafi ihre Redezeiten erneut für Hetze und Lügen nutzen würden. Aber auch Obamas erste Rede wurde mit Spannung erwartet.
Während Obama seinen bisher stetig formulierten Zielen treu blieb und weiterhin eine engere internationale Zusammenarbeit forderte, blieben sich auch Gaddafi und Ahmadineschad treu. Obama ermahnte die
internationalen Delegationen dazu, eine Weiterverbreitung der Atomwaffen zu verhindern und ihre Verantwortung weltweit wahrzunehmen. Der US- Präsident erklärte sich ebenfalls erneut dazu bereit, Gespräche mit Nordkorea und dem Iran aufzunehmen. Viel beachtet wurde seine Haltung zum Nahostkonflikt. Obama besteht weiterhin auf eine Zwei- Staaten-Lösung und forderte die Israelis auf, den Siedlungsbau zu stoppen. Ob Israels Ministerpräsident Netanjahu dem allerdings zustimmen wird, ist mehr als fraglich.
Gleich nach Barack Obama, war die Rede von Gaddafi eingeplant. Dieser hatte schon bevor er überhaupt ans Redepult trat, zu beobachten, wie erste Gesandte den Sitzungssaal verließen. Mit zehnminütiger Verspätung begann der Libysche Revolutionsführer seine Rede. Mit wüsten Beschimpfungen in Richtung der UN startete er. Er sagte laut bild.de, dass entgegen der UN- Charta Präambel, nicht alle Mitgliedsstaaten gleichberechtigt seien und der UN- Sicherheitsrat, eher als Terrorrat bezeichnet werden müsse. Den fünf Vetostaaten warf er vor, die alleinige Herrschaft im Rat zu haben und forderte ständige Sitze für afrikanische Länder. Im Laufe seiner Rede, bei der Gaddafi auch eine UN- Charta zerriss, leerte sich der Sitzungssaal bis zur Hälfte.
Im weiteren Verlauf der Vollversammlung, erhielt auch Mahmud Ahmadineschad Redezeit. Israel hatte schon vorher zu einem Boykott dieser aufgerufen und auch deutsche Diplomaten kündigten im Falle einer weiteren Holocaustleugnung an, den Saal zu verlassen. Nachdem der iranische Präsident zunächst Gesprächsbereitschaft äußerte, ging er jedoch wieder zu seinen Hasstiraden über. Er beschuldigte das „zionistische Regime“ Israels des Völkermordes an den Palästinensern und sprach von einem „barbarischen Krieg“. Nach der Rede Ahmadineschads, dachte nun auch Russland erstmals an Sanktionen, bisher waren alle Versuche solche durchzusetzen, am genutzten Vetorecht der Russen gescheitert.
internationalen Delegationen dazu, eine Weiterverbreitung der Atomwaffen zu verhindern und ihre Verantwortung weltweit wahrzunehmen. Der US- Präsident erklärte sich ebenfalls erneut dazu bereit, Gespräche mit Nordkorea und dem Iran aufzunehmen. Viel beachtet wurde seine Haltung zum Nahostkonflikt. Obama besteht weiterhin auf eine Zwei- Staaten-Lösung und forderte die Israelis auf, den Siedlungsbau zu stoppen. Ob Israels Ministerpräsident Netanjahu dem allerdings zustimmen wird, ist mehr als fraglich. Gleich nach Barack Obama, war die Rede von Gaddafi eingeplant. Dieser hatte schon bevor er überhaupt ans Redepult trat, zu beobachten, wie erste Gesandte den Sitzungssaal verließen. Mit zehnminütiger Verspätung begann der Libysche Revolutionsführer seine Rede. Mit wüsten Beschimpfungen in Richtung der UN startete er. Er sagte laut bild.de, dass entgegen der UN- Charta Präambel, nicht alle Mitgliedsstaaten gleichberechtigt seien und der UN- Sicherheitsrat, eher als Terrorrat bezeichnet werden müsse. Den fünf Vetostaaten warf er vor, die alleinige Herrschaft im Rat zu haben und forderte ständige Sitze für afrikanische Länder. Im Laufe seiner Rede, bei der Gaddafi auch eine UN- Charta zerriss, leerte sich der Sitzungssaal bis zur Hälfte.
Im weiteren Verlauf der Vollversammlung, erhielt auch Mahmud Ahmadineschad Redezeit. Israel hatte schon vorher zu einem Boykott dieser aufgerufen und auch deutsche Diplomaten kündigten im Falle einer weiteren Holocaustleugnung an, den Saal zu verlassen. Nachdem der iranische Präsident zunächst Gesprächsbereitschaft äußerte, ging er jedoch wieder zu seinen Hasstiraden über. Er beschuldigte das „zionistische Regime“ Israels des Völkermordes an den Palästinensern und sprach von einem „barbarischen Krieg“. Nach der Rede Ahmadineschads, dachte nun auch Russland erstmals an Sanktionen, bisher waren alle Versuche solche durchzusetzen, am genutzten Vetorecht der Russen gescheitert.
Bildquelle: © stock.xchng
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