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Weltweit

Schweiz will Raketenabwehrsystem

Lukas F.
31. August 2010 18:59 Uhr
236 Kommentare
Der schweizer Luftwaffenkommandant Markus Gygax plädiert für ein europäisches Raketenabwehrsystem. Seiner Meinung nach könnte noch im laufenden Jahrzehnt eine Lenkwaffengefahr für die Schweiz bestehen.
Gerade ist der Vorschlag über neue Kampfflugzeuge abgelehnt worden, liefern die schweizer VBS (Eidgenössische Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) schon die nächste Schlagzeile: Eine europäische Lenkraktetenabwehr soll her. Langstreckenraketenangriffe seien gar nicht so unwahrscheinlich heißt es laut 20min.ch.
"Wir haben keine Ahnung, was nur schon in einem Jahr geschieht. Wir hatten auch 1988 keine Ahnung, dass 1989 die Mauer fällt. Ereignisse, die die Welt verändern, können ganz kurzfristig auftreten. Niemand weiss, was in fünf oder zehn Jahren ist.", warnte Luftwaffen-Kommandant Markus Gygax.
In einer Umfrage zu diiesem Thema auf sonntagonline.ch sind die Stimmen zweigeteilt. Mit wenigen Prozenten behauptet sich dort die Meinung des Kommandanten.

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Markus Gygax meinte weiterhin, für die Schweiz sei ein solches Projekt im Alleingang nicht machbar.
Laut einem Interview auf tagesanzeiger.ch mit einem deutschen Sicherheitsexperten müsse die Schweiz für ein Raketenabwehrsystem der NATO beitreten. Allerdings sei die Realisierung einer Mittelstreckenrakete für 3000 Kilometer momentan nicht möglich. Solche Waffen könnten genauso erst in 20 Jahren gebaut werden. Außerdem bestehe für die Schweiz in absehbarer Zeit kein Grund, das Land zu verteidigen. Kommandant Gygax' Vorschlag sei nur zur Verstärkung der eigenen Luftwaffe gefallen.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/Stahlkocher
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redakteur
8. Februar 2012 23:56 Uhr