Weltweit
Schweiz: Superradar bald im Einsatz
Lukas F.
20. August 2010 22:14 Uhr
105 Kommentare
Der neue Superradar „Trafistar SR590“ kann bis zu 22 Verkehrsteilnehmer gleichzeitig überwachen und meisterte seinen ersten Testlauf bravourös. Aufgrund dessen wird er schon bald den Schweizer Straßenverkehr kontrollieren und vielleicht in Zukunft auch global zum Einsatz kommen.
Einsatz ab August in Genf
Trafistar SR590 heißt der neue Radar, welcher sowohl die Geschwindigkeit, als auch den Verkehr an den Ampeln misst - und das bei bis zu zweiundzwanzig Fahrzeugen gleichzeitig und auf einer Strecke von 500 Metern, so die Schweizer Sonntagszeitung.
Die ersten Tests der Stadt Genf, wo das Gerät ab August zum Einsatz kommen soll, seien zufriedenstellend verlaufen. Ab 2011 sollen dann zusätzlich Fahrradwege, Sicherheitslinien, Abbiegeverbote, Zebrastreifen, Einbahnstraßen und sämtliche Überholmanöver mithilfe des Radars kontrolliert werden. So kann man folglich die gesamte Verkehrsfläche überwachen und nachvollziehen wohin welches Fahrzeug gefahren ist.
Bis 2012 sollen 150 Geräte zum Einsatz kommen
Stefan Guggisberg, Chef der Firma Multanova, zeigte sich über die Testergebnisse erfreut, sodass bis Jahresende fünfzehn Apparate an die Schweizer Polizei verkauft werden sollen. Bis 2012 sollen es 150 sein. Derzeit liegt der Preis eines Superradars bei 80.000 Franken (60.155 Euro). Während die Züricher Polizei bereits über eine Anschaffung solcher Geräte nachdenkt, möchte man in Basel und Lausanne auf weitere Testergebnisse warten.
Keine gesetzlichen Schranken
Laut Walter Fasel, Sektionschef Verkehr, Akustik und Vibration beim „Schweizer Bundesamt für Metrologie“, sind keine Gesetzesanpassungen nötig. In der Schweizer Hauptstadt Bern wurde das Gerät diesbezüglich von Beamten getestet.
Globales Interesse am Superradar
Die Nachricht vom neuen Superradar schlug auch international Wellen. Die australische Zeitung Herald Sun beschreibt das Gerät, laut dem Züricher Tagesanzeiger, als unausweichlich und auch die spanische La Razon berichtet vom neuen mechanischen Kontrolleur. Inwiefern die Geräte auch in Deutschland zum Einsatz kommen ist bislang unklar.
Trafistar SR590 heißt der neue Radar, welcher sowohl die Geschwindigkeit, als auch den Verkehr an den Ampeln misst - und das bei bis zu zweiundzwanzig Fahrzeugen gleichzeitig und auf einer Strecke von 500 Metern, so die Schweizer Sonntagszeitung.

Die ersten Tests der Stadt Genf, wo das Gerät ab August zum Einsatz kommen soll, seien zufriedenstellend verlaufen. Ab 2011 sollen dann zusätzlich Fahrradwege, Sicherheitslinien, Abbiegeverbote, Zebrastreifen, Einbahnstraßen und sämtliche Überholmanöver mithilfe des Radars kontrolliert werden. So kann man folglich die gesamte Verkehrsfläche überwachen und nachvollziehen wohin welches Fahrzeug gefahren ist.
Bis 2012 sollen 150 Geräte zum Einsatz kommen
Stefan Guggisberg, Chef der Firma Multanova, zeigte sich über die Testergebnisse erfreut, sodass bis Jahresende fünfzehn Apparate an die Schweizer Polizei verkauft werden sollen. Bis 2012 sollen es 150 sein. Derzeit liegt der Preis eines Superradars bei 80.000 Franken (60.155 Euro). Während die Züricher Polizei bereits über eine Anschaffung solcher Geräte nachdenkt, möchte man in Basel und Lausanne auf weitere Testergebnisse warten.
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Keine gesetzlichen Schranken
Laut Walter Fasel, Sektionschef Verkehr, Akustik und Vibration beim „Schweizer Bundesamt für Metrologie“, sind keine Gesetzesanpassungen nötig. In der Schweizer Hauptstadt Bern wurde das Gerät diesbezüglich von Beamten getestet.
Globales Interesse am Superradar
Die Nachricht vom neuen Superradar schlug auch international Wellen. Die australische Zeitung Herald Sun beschreibt das Gerät, laut dem Züricher Tagesanzeiger, als unausweichlich und auch die spanische La Razon berichtet vom neuen mechanischen Kontrolleur. Inwiefern die Geräte auch in Deutschland zum Einsatz kommen ist bislang unklar.
Bildquelle: © stock.xchng