Weltweit
Schokolade
Laura W.
18. Juli 2009 18:01 Uhr
576 Kommentare
Es gibt kaum jemanden der sie nicht mag.-Schokolade ist eine echt feine und leckere Sache. Fast alle lieben sie, aber kaum jemand kennt ihre kleine "süße" Vorgeschichte...
Die Grundlage von Schokolade ist Kakao, der von einer Pflanze stammt, die das ganze Jahr blüht: dem Kakaobaum. An seinen dicken Ästen sprießen Blüten, aus denen große Kakaoschoten heranreifen. In jeder Schote wachsen in dickem weißem Fruchtfleisch 30 bis 40 Kakaobohnen.
Als Kolumbus, einer der bedeutendsten Seefahrer und Entdecker, 1502 erneut nach Mittelamerika kam, traf er als erster Europäer auf Kakao. Er hatte ein vollbeladenes Kanu der Maya geentert. Die Ladung davon ließ er auf sein Schiff bringen.Dabei beobachtete er, dass sich sofort mehrere Eingeborene bückten, wenn eine Kakaobohne herunterfiel. Aber Kolumbus wusste nicht, warum die Eingeborenen diesen Bohnen so viel Bedeutung schenkten. Er verließ den Kontinent, ohne jemals Schokolade probiert zu haben.
Für die Mayas galt Kakao seit dem 14.Jahrhundert als Geschenk des Himmels. Sie entwickelten als Erste ein Getränk aus Kakaobohnen: heiß und bitter, mit Wasser und Gewürzen hergestellt. Diesem wurden magische Kräfte nachgesagt. So setzten sie Kakao bei Fieber, Husten und Schwangerschaftsbeschwerden ein. Später verfeinerten die Azteken die Rezeptur der Mayas und fügten dem Getränk Vanille und Honig zu. Sie nannten ihn "chocolatl".Von diesem Wort stammen fast alle heutigen Bezeichnungen für Kakao und Schokolade ab.
Erst der spanische Eroberer Cortez erhielt im Reich des Aztekenhäuptlings Montezuma seinen ersten Schokoladendrunk. Cortez erkannte schnell den Wert des Kakaos als Handelsware und brachte ihn nach Europa mit. Dort begann sein Siegeszug.
Heute sind die Deutschen nach den Schweizern die größten Schokoladenkonsumenten.1998 kaufte jeder Deutsche im Durchschnitt 8,17 kg Schokolade in Form von Tafeln, Pralinen oder Schokoriegeln. Dies entspricht einer Summe von etwa 38 Euro pro Person.
Ob als Trinkschokolade, als Schokoladentafel, als Zwischenmahlzeit in Form von Riegeln oder als erlesene Praline-Schokolade ist stets ein Geschmackserlebnis, das den Genießer für einen Augenblick den Alltag vergessen lässt. Außerdem sind in der Schokolade Substanzen enthalten, die die Blutgefäße und Bronchien erweitern, den Kreislauf anregen und dir Schmerzempfindlichkeit vermindern. Andere Inhaltsstoffe setzen Glückshormone frei, ähnlich wie bei Verliebten. Das ist vielleicht der Grund dafür, dass der Mensch bei Kummer häufig zur Schokolade greift. Aber nicht erst seit jetzt ist bekannt, dass Schokolade bei übermäßigem Genuss schädlich sein kann. Bereits im Frankreich des 18.Jahrhunderts wurde Schokolade als gefährliche Droge bezeichnet. Heute weiß jeder, dass Schokolade dick machen und den Zähnen schaden kann.

Als Kolumbus, einer der bedeutendsten Seefahrer und Entdecker, 1502 erneut nach Mittelamerika kam, traf er als erster Europäer auf Kakao. Er hatte ein vollbeladenes Kanu der Maya geentert. Die Ladung davon ließ er auf sein Schiff bringen.Dabei beobachtete er, dass sich sofort mehrere Eingeborene bückten, wenn eine Kakaobohne herunterfiel. Aber Kolumbus wusste nicht, warum die Eingeborenen diesen Bohnen so viel Bedeutung schenkten. Er verließ den Kontinent, ohne jemals Schokolade probiert zu haben.
Für die Mayas galt Kakao seit dem 14.Jahrhundert als Geschenk des Himmels. Sie entwickelten als Erste ein Getränk aus Kakaobohnen: heiß und bitter, mit Wasser und Gewürzen hergestellt. Diesem wurden magische Kräfte nachgesagt. So setzten sie Kakao bei Fieber, Husten und Schwangerschaftsbeschwerden ein. Später verfeinerten die Azteken die Rezeptur der Mayas und fügten dem Getränk Vanille und Honig zu. Sie nannten ihn "chocolatl".Von diesem Wort stammen fast alle heutigen Bezeichnungen für Kakao und Schokolade ab.
Erst der spanische Eroberer Cortez erhielt im Reich des Aztekenhäuptlings Montezuma seinen ersten Schokoladendrunk. Cortez erkannte schnell den Wert des Kakaos als Handelsware und brachte ihn nach Europa mit. Dort begann sein Siegeszug.
Heute sind die Deutschen nach den Schweizern die größten Schokoladenkonsumenten.1998 kaufte jeder Deutsche im Durchschnitt 8,17 kg Schokolade in Form von Tafeln, Pralinen oder Schokoriegeln. Dies entspricht einer Summe von etwa 38 Euro pro Person.
Ob als Trinkschokolade, als Schokoladentafel, als Zwischenmahlzeit in Form von Riegeln oder als erlesene Praline-Schokolade ist stets ein Geschmackserlebnis, das den Genießer für einen Augenblick den Alltag vergessen lässt. Außerdem sind in der Schokolade Substanzen enthalten, die die Blutgefäße und Bronchien erweitern, den Kreislauf anregen und dir Schmerzempfindlichkeit vermindern. Andere Inhaltsstoffe setzen Glückshormone frei, ähnlich wie bei Verliebten. Das ist vielleicht der Grund dafür, dass der Mensch bei Kummer häufig zur Schokolade greift. Aber nicht erst seit jetzt ist bekannt, dass Schokolade bei übermäßigem Genuss schädlich sein kann. Bereits im Frankreich des 18.Jahrhunderts wurde Schokolade als gefährliche Droge bezeichnet. Heute weiß jeder, dass Schokolade dick machen und den Zähnen schaden kann. Bildquelle: © flickr.com/shenu/, © flickr.com/mmoosa/, © flickr.com/96dpi/