Weltweit
Sarrazin im Fokus der Kritik
J. N. H.
29. August 2010 20:18 Uhr
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Erneut hagelt es immense Kritik an Tilo Sarrazin. Während die eigenen Parteikollegen den Austritt aus der SPD fordern, weist Sarrazin selbst jeglichen Rassismus-Vorwurf entschieden zurück.
Poß fordert Sarrazin zum Austritt aus der SPD auf
Die Kritik an Thilo Sarrazin innerhalb der SPD wächst. Joachim Poß, der zurzeit für Frank-Walter Steinmeier die Bundestagsfraktion der SPD leitet, forderte Sarrazin zum Austritt auf. "Wir brauchen eine sachliche und produktive Diskussion zum Zusammenleben mit Migranten. Sarrazin wählt eine Form, die Diskriminierung mit einschließt und einen positiven Dialog von vorn herein nicht zulässt", sagte Poß den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. "Dadurch wird die Stimmung aufgeputscht. Er wäre folgerichtig, wenn Sarrazin sein Parteibuch zurückgeben würde."
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin
Westerwelle kritisiert Äußerungen von Sarrazin
Der FDP-Vorsitzende und Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Äußerungen von Thilo Sarrazin scharf kritisiert. "Herr Sarrazin leitet Wasser auf die Mühlen des Rassismus und des Antisemitismus. Das ist vollständig inakzeptabel", sagte er gegenüber dem General-Anzeiger. An den Wortmeldungen von Herrn Sarrazin gefalle ihm außerdem nicht, "dass er Kindern aus Ausländerfamilien generell mangelnden Bildungswillen unterstellt. Bei allen Schwierigkeiten - ich erlebe in vielen Einwandererfamilien das glatte Gegenteil."
Sarrazin wehrt sich gegen Rassismus-Vorwurf
Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin wehrt sich gegen den Vorwurf des Rassismus. "Ich bin kein Rassist", sagte Sarrazin der Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost.
Auf den Einwand, dass er Zustimmung vom rechten Rand bekomme, sagte er: "Meine Hoffnung sei, dass die vorhandenen demokratischen Parteien Befürchtungen, Bedenken und Sorgen großer Bevölkerungsteile aufnehmen, ohne die Probleme zu verdrängen oder jene diffamieren, die diese Realitäten ansprechen." Er sei genau das, als was er sich in seinem neuen Buch mit dem Titel "Deutschland schafft sich ab" bezeichne: "Ein Verfechter eines modernen, nach vorne weisenden Sozialstaates, der für maximale Chancengleichheit und ein vernünftig zu verwirklichendes Maß an sozialer Gerechtigkeit ist." Von dieser Position lasse er sich auch nicht durch Beifall aus der falschen Ecke abbringen. "Das ist meine innere Überzeugung", sagte Sarrazin.
Die Kritik an Thilo Sarrazin innerhalb der SPD wächst. Joachim Poß, der zurzeit für Frank-Walter Steinmeier die Bundestagsfraktion der SPD leitet, forderte Sarrazin zum Austritt auf. "Wir brauchen eine sachliche und produktive Diskussion zum Zusammenleben mit Migranten. Sarrazin wählt eine Form, die Diskriminierung mit einschließt und einen positiven Dialog von vorn herein nicht zulässt", sagte Poß den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. "Dadurch wird die Stimmung aufgeputscht. Er wäre folgerichtig, wenn Sarrazin sein Parteibuch zurückgeben würde."
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin Westerwelle kritisiert Äußerungen von Sarrazin
Der FDP-Vorsitzende und Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Äußerungen von Thilo Sarrazin scharf kritisiert. "Herr Sarrazin leitet Wasser auf die Mühlen des Rassismus und des Antisemitismus. Das ist vollständig inakzeptabel", sagte er gegenüber dem General-Anzeiger. An den Wortmeldungen von Herrn Sarrazin gefalle ihm außerdem nicht, "dass er Kindern aus Ausländerfamilien generell mangelnden Bildungswillen unterstellt. Bei allen Schwierigkeiten - ich erlebe in vielen Einwandererfamilien das glatte Gegenteil."
Sarrazin wehrt sich gegen Rassismus-Vorwurf
Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin wehrt sich gegen den Vorwurf des Rassismus. "Ich bin kein Rassist", sagte Sarrazin der Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost.
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Textquellen: © dts
Bildquelle: © Bundesbank, über dts Nachrichtenagentur, © Bundesbank, über dts Nachrichtenagentur
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