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Weltweit

Sachsen: Doppelmord in Groitzsch

C. S.
1. September 2010 06:00 Uhr
168 Kommentare
Am Samstagabend wurden zwei junge Männer im sächsischen Groitzsch (südlich von Leipzig) erschossen. Die Polizei bildete eine Sonderkommission, um die Hintergründe der Tat zu klären.
Passanten wurden am Samstag in der Nähe eines Bahnüberganges auf einen 19-Jährigen aufmerksam, welcher mit schweren Schussverletzungen neben seinem Auto lag.
Da er zunächst noch bei Bewusstsein war, konnte er Hinweise auf ein zweites Opfer geben. Kurz darauf verlor der junge Mann das Bewusstsein und verstarb wenig später im Bornaer Krankenhaus, so spiegel.de.

Das zweite Opfer wurde zunächst in der Nähe des ersten Opfers vermutet und wenig später tot in einer Lagerhalle gefunden. Es handelte sich dabei um einen 23-Jährigen, welcher mit dem ersten Opfer befreundet gewesen sein soll. Die Spezialisten des Landeskriminalamtes, Gerichtsmediziner sowie Fährten- und Sprengstoffhunde waren im Einsatz. Todesursächlich waren laut der Leipziger Staatsanwaltschaft die Schussverletzungen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Groitzsch wurde somit zum zweiten Mal Ort eines solchen Verbrechens. Schon am 20. April 2009 wurde im Groitzscher Ortsteil Wischstauden ein 27-Jährigerer erschossen. Damals wurde eine Belohnung für sachdienliche Hinweise auf den Täter ausgeschrieben, welcher noch immer nicht ermittelt wurde. Es ist noch unklar, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Taten gibt.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org / Nyki m., © stock.xchng
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redakteur
8. Februar 2012 23:45 Uhr