Weltweit
Heimkehrverbot für rumänische Arbeiter
Lukas F.
24. August 2010 00:56 Uhr
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Der rumänische Präsident Traian Basescu hat im Ausland arbeitende bzw. lebende Rumänen darum gebeten, nicht mehr ins Heimatland zurückzukommen. Grund dafür ist das schwache Sozialsystem.
Der amtierende rumänische Präsident, Traian Basescu, sieht in der Heimkehr rumänischer Arbeiter eine starke Belastung des Sozialsystems. So fand er auf handelsblatt.com klare Worte bezüglich seiner Landsleute."Stellen Sie sich vor, was wäre, wenn alle zwei Millionen Rumänen, die in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland arbeiten, nach Rumänien kommen würden, um hier Arbeitslosenhilfe zu bekommen. Wo doch unser Arbeitslosenfonds defizitär ist." Auch seien die Staatsausgaben sowie die Sozialversicherungskosten, laut vienna.at, ein steigendes Problem.
T. Basescu und G. W. Bush
Rumänien ist derzeit das zweitärmste EU-Land und hat nach Griechenland die höchste Staatsverschuldung in der EU. Einer Staatspleite konnte die Republik am schwarzen Meer nur durch eine Finanzspritze in Höhe von 20 Milliarden. Euro seitens des internationalen Währungsfonds und der europäischen Union entgehen. Basescu bedauere dies, doch gäbe es momentan keine andere Alternative.
Darüber hinaus müsse man migrierten Rumänen dankbar sein, dass sie in anderen Ländern arbeiten und somit besagte Länder unterstützen. Aufgrund der Aussagen des Präsidenten sei die rumänische Opposition, gemäß handelsblatt.com, kritischer den je geworden und fordere eine vorzeitige Neuwahl.
T. Basescu und G. W. Bush umfrage
Darüber hinaus müsse man migrierten Rumänen dankbar sein, dass sie in anderen Ländern arbeiten und somit besagte Länder unterstützen. Aufgrund der Aussagen des Präsidenten sei die rumänische Opposition, gemäß handelsblatt.com, kritischer den je geworden und fordere eine vorzeitige Neuwahl.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/ Kostisl, © commons.wikimedia.org/ Darwinek