Weltweit
Ölpest im Golf von Mexiko
Katjes R.
2. Mai 2010 14:42 Uhr
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Nachdem vor 10 Tagen eine Bohrinsel im Golf von Mexiko explodierte, strömt noch immer ungehindert Öl aus den Lecks der untergegangenen Bohrinsel. Es sind schon mindestens 6,1 Millionen Liter ausgelaufen und jeden Tag kommen ca. 800.000 Liter hinzu.
Vor 10 Tagen gab es auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" eine Explosion bei der vermutlich elf Arbeiter ums Leben kamen. Seitdem fließt ungehindert Öl ins Meer und bis jetzt ist noch kein Ende abzusehen. Schon mindestens 6,1 Millionen Liter sind ausgelaufen, berichtete die Küstenwache, und täglich kommen nahezu 800.000 Liter hinzu. Einige Versuche den Ölteppich einzudämmen, wie z. B. durch kontrolliertes Abbrennen, schlugen wegen hohem Wellengang fehl.
Eine Ölpest kann viele Folgen haben...
Vor zwei Tagen erreichte das Öl eher als gedacht, durch starken Wind, die Küste des US-Staates Louisiana. Daraufhin rief der Gouverneur Louisianas sofort den Notstand aus, so tagesschau.de. Nun wird erwartet, dass bis Montag das Öl auch die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida erreicht. Deshalb riefen nun auch sie den Notstand aus und können somit Hilfe aus Washington anfordern und gegen die Umweltkatastrophe ankämpfen.
Der Mineralölkonzern BP erklärte sich bereit alle Verantwortung und Kosten zur Beseitigung der Ölpest zu übernehmen. Doch es wird bezweifelt, dass die Maßnahmen des Konzerns ausreichen. Der Innenminister K. Salazar forderte BP auf "entschlossener, schneller und intelligenter zu arbeiten", um die Lecks zu verschließen und das Öl zu beseitigen.
Es wird sogar vermutet, dass das Ausmaß der Tankerkatastrophe der "Exxon Valdez" übertroffen werden könnte. Im Prinz-William-Sund in Alaska flossen 1989 42 Millionen Liter Öl ins Meer. Dieses Ausmaß könne in etwa drei Monaten im Golf von Mexiko erreicht sein.
Eine Ölpest kann viele Folgen haben...
Vor zwei Tagen erreichte das Öl eher als gedacht, durch starken Wind, die Küste des US-Staates Louisiana. Daraufhin rief der Gouverneur Louisianas sofort den Notstand aus, so tagesschau.de. Nun wird erwartet, dass bis Montag das Öl auch die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida erreicht. Deshalb riefen nun auch sie den Notstand aus und können somit Hilfe aus Washington anfordern und gegen die Umweltkatastrophe ankämpfen.
Der Mineralölkonzern BP erklärte sich bereit alle Verantwortung und Kosten zur Beseitigung der Ölpest zu übernehmen. Doch es wird bezweifelt, dass die Maßnahmen des Konzerns ausreichen. Der Innenminister K. Salazar forderte BP auf "entschlossener, schneller und intelligenter zu arbeiten", um die Lecks zu verschließen und das Öl zu beseitigen.
Es wird sogar vermutet, dass das Ausmaß der Tankerkatastrophe der "Exxon Valdez" übertroffen werden könnte. Im Prinz-William-Sund in Alaska flossen 1989 42 Millionen Liter Öl ins Meer. Dieses Ausmaß könne in etwa drei Monaten im Golf von Mexiko erreicht sein.
Bildquelle: © flickr.com/19378856@N04