Weltweit
Obama und China kämpfen für das Klima
Gelöschter Nutzer
18. November 2009 11:06 Uhr
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Gibt es doch noch Hoffnung für den Klimagipfel in Kopenhagen? Jetzt hat US-Präsident Barack Obama (48) während seiner Asien-Reise eingelenkt: Die USA und China streben auf dem Gipfel ein umfassendes Abkommen an, sagte Obama nach einem Gespräch mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao (66) in Peking.
Der US-Präsident fügte hinzu, im nächsten Monat müsse eine Einigung erzielt
werden, die unmittelbare Auswirkungen habe und nicht nur eine politische Absichtserklärung sein solle. Als die beiden weltgrößten Energieverbraucher müssten die USA und China eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen übernehmen, sagte Obama. Auch Hu versicherte im Anschluss an die zweieinhalbstündige Unterredung, beide Staaten wollten ihre Zusammenarbeit bei Klimaschutz und Umweltfragen ausbauen. Laut news.ORF.at wollen Obama und Hu auf eine strategische Partnerschaft zusteuern.
Und die Kooperation Chinas ist dringend nötig: Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur wird der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bis 2030 um 45 Prozent steigen, sollte nicht eingelenkt werden. Die Hauptverantwortlichen für das Klima-Drama: China und Indien. Bisher hatten beide Schwellenländer verbindliche Ziele abgelehnt. Stattdessen verlangten sie, mit Hinweis auf die geringe Pro-Kopf-Emission, Hilfszahlungen von den Industrienationen.
US-Präsident Barack Obama sprach auf großer China-Tour außerdem über die Atomprogramme Nordkoreas und des Iran. Außerdem wollen beide Staaten die Weiterverbreitung von Atomwaffen unterbinden. Nordkorea müsse sein Nuklearwaffenprogramm aufgeben. Das Regime in Pjöngjang habe die Wahl zwischen Dialog und Isolierung, sagte Obama weiter. Die Menschen in Nordkorea würden davon profitieren, wenn ihre Regierung den internationalen Forderungen nachkomme.
Obama sagte weiter, die Partnerschaft mit China habe den USA auf ihrem Weg aus der tiefen Wirtschaftskrise geholfen. China als größter Geldgeber befrüchtet, dass der schwache Dollar den Wert seiner Investitionen in den USA schmälern könnte. Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2009 hatten die USA ein Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar verbucht.

Und die Kooperation Chinas ist dringend nötig: Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur wird der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bis 2030 um 45 Prozent steigen, sollte nicht eingelenkt werden. Die Hauptverantwortlichen für das Klima-Drama: China und Indien. Bisher hatten beide Schwellenländer verbindliche Ziele abgelehnt. Stattdessen verlangten sie, mit Hinweis auf die geringe Pro-Kopf-Emission, Hilfszahlungen von den Industrienationen.
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Obama sagte weiter, die Partnerschaft mit China habe den USA auf ihrem Weg aus der tiefen Wirtschaftskrise geholfen. China als größter Geldgeber befrüchtet, dass der schwache Dollar den Wert seiner Investitionen in den USA schmälern könnte. Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2009 hatten die USA ein Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar verbucht.
Bildquelle: © flickr.com/jamesomalley
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