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Weltweit

Nordkorea und USA bald Freunde?

Nicole Wohlfarth
1. Januar 2010 08:00 Uhr
171 Kommentare
Mit einer überraschenden Neujahrsbotschaft startete die nordkoreanische Regierung ins Jahr 2010. Die USA geben sich allerdings noch vorsichtig.
Über die Zeitungen in Nordkorea, ließ die Führung verkünden, man wolle sich um bessere Beziehungen mit den USA bemühen und für "den Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und im Rest Asiens" eintreten. Dabei geht es wohl vorallem um eine Fortführung der Gespräche zwischen den beiden Staaten über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm. Der Sonderbeauftragte der US- Regierung, hatte bereits im Dezember über den Willen Nordkoreas berichtet, weiter über das Atomwaffenprogramm zu verhandeln.

Einen genauen Termin nannte die Regierung in Pjöngjang allerdings
nicht. Lediglich ihr Ziel von einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel bekräftigte die Regierung. Um das zu erreichen, wolle man das "freindselige Verhältnis" zu den USA beenden und sich erneut an den Verhandlungstisch setzen.

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Nachdem seit 2003 Gespräche über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm geführt wurden, diese allerdings im April 2009 von Seiten des Regimes abgebrochen wurden und ein weiterer Atomwaffentest durchgeführt wurde, sind die USA nun skeptisch. Wie aol.com einen Sprecher des US- Außenminisiteriums zitierte, müsse "Pjöngjang seinen guten Willen durch die Rückkehr an den Verhandlungstisch unter Beweis stellen" und erst Taten sprechen lassen.
Bildquelle: © stock.xchng
8. Februar 2012 14:44 Uhr