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Nach dem Erdbeben in Chile
D TT
1. März 2010 12:35 Uhr
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Nachdem einige Tage seit dem Erdbeben vergangen sind, zeigt sich in Chile das ganze Ausmaß der Katastrophe: Mehr als 700 Menschen mussten sterben. Der chilenische Verteidigungsminister macht währenddessen der Marine schwere Vorwürfe.
Nach einem der schwersten je registrierten Erdbeben hat die Regierung Chiles Maßnahmen zur Bewältigung der Katastrophe ergriffen. Angesichts zunehmender Plünderungen wurde der Ausnahmezustand in den stark betroffenen Regionen Maule und Bíobío ausgerufen, sowie 10.000 Soldaten zur Sicherung entsandt. Gleichzeitig kündigte Präsidentin Michelle Bachelet gestern einen Aktionsplan an, welcher die Verteilung von Lebensmitteln, Decken und Medikamenten an Hunderttausende Bedürftige vorsieht, so news.de.
Nach dem Erdbeben
In der Stadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago wurde eine Ausgangssperre verhängt, um den Plünderungen Herr zu werden. Jeder der ab dem Abend die Straßen wagt muss mit einer Festnahme rechnen. Auch kam es bei der Verteilung von Hilfsgütern zu Auseinandersetzungen, sodass die Sicherheitskräfte Tränengas einsetzen mussten.
Hafenkapitäne reagierten schnell und konnten dadurch Leben retten
Verteidigungsminister Francisco Vidal macht unterdessen der chilenischen Marine Vorwürfe dafür, dass sie keine Tsunami-Warnung ausgegeben hätte. Hafenkapitäne hätten jedoch auf eigene Verantwortung Vorkehrungen gegen eine Flutwelle getroffen und damit hunderte, wenn nicht tausende Menschen gerettet, sagte Vidal auf einer Pressekonferenz.
Der gewählte Präsident Sebastián Piñera kündigte einen Wiederaufbauplan für das Land an. Bis er sein Amt in der kommenden Woche antritt, stimme er sich mit der amtierenden Präsidentin ab, um so die Überwindung der Katastrophe so flüssig wie möglich zu gestalten, so Piñera nach Radioberichten.
Nach dem Erdbeben
In der Stadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago wurde eine Ausgangssperre verhängt, um den Plünderungen Herr zu werden. Jeder der ab dem Abend die Straßen wagt muss mit einer Festnahme rechnen. Auch kam es bei der Verteilung von Hilfsgütern zu Auseinandersetzungen, sodass die Sicherheitskräfte Tränengas einsetzen mussten.
Hafenkapitäne reagierten schnell und konnten dadurch Leben retten
Verteidigungsminister Francisco Vidal macht unterdessen der chilenischen Marine Vorwürfe dafür, dass sie keine Tsunami-Warnung ausgegeben hätte. Hafenkapitäne hätten jedoch auf eigene Verantwortung Vorkehrungen gegen eine Flutwelle getroffen und damit hunderte, wenn nicht tausende Menschen gerettet, sagte Vidal auf einer Pressekonferenz.
Der gewählte Präsident Sebastián Piñera kündigte einen Wiederaufbauplan für das Land an. Bis er sein Amt in der kommenden Woche antritt, stimme er sich mit der amtierenden Präsidentin ab, um so die Überwindung der Katastrophe so flüssig wie möglich zu gestalten, so Piñera nach Radioberichten.
Bildquelle: © flickr.com/pitzyper, © flickr.com/proimos
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