Weltweit
Missbrauch: Zollitsch räumt Fehler ein
Hon Gre
2. April 2010 16:20 Uhr
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Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat heute Fehler seitens der katholischen Kirche im Missbrauchsskandal eingeräumt.
"Aus falsch verstandener Sorge um das Ansehen der Kirche" sei "der helfende Blick für die Opfer nicht genügend gegeben" gewesen, so der Erzbischof von Freiburg. "Das ist eine leidvolle Realität, der wir uns zu stellen haben", so Zollitsch weiter. Er hat sich außerdem für einen "Neuanfang" am heutigen Karfreitag ausgesprochen, "den wir alle so dringend benötigen".
In den letzten Wochen waren Missbrauchsfälle in mehreren katholischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland bekannt geworden. So habe es etwa in der hessischen Odenwaldschule zwischen 1970 und 1985 zahlreiche Fälle von Missbrauchshandlungen an Schülern gegeben, von denen insgesamt bis zu 100 Schutzbefohlene betroffen waren. Papst Benedikt XVI. hat sich indes immer noch nicht direkt zu den Missbrauchsfällen in Deutschland geäußert.
In den letzten Wochen waren Missbrauchsfälle in mehreren katholischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland bekannt geworden. So habe es etwa in der hessischen Odenwaldschule zwischen 1970 und 1985 zahlreiche Fälle von Missbrauchshandlungen an Schülern gegeben, von denen insgesamt bis zu 100 Schutzbefohlene betroffen waren. Papst Benedikt XVI. hat sich indes immer noch nicht direkt zu den Missbrauchsfällen in Deutschland geäußert.
Textquellen: © dts
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