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Weltweit

Milliardär Spitzenkandidat in Chile

D TT
16. Dezember 2009 12:00 Uhr
35 Kommentare
Sebastián Piñera, 60-jähriger Milliardär aus Chile, konnte sich in der ersten Runde der chilenischen Präsidentenwahl durchsetzen. Im Januar soll nun eine Stichwahl zwischen Expräsident Eduardo Frei und Piñera durchgeführt werden
Der Geschäftsmann Sebastián Piñera konnte die erste Runde der Präsidentschaftswahl im südamerikanischen Chile für sich entschieden. Am 17. Januar tritt dieser in einer Stichwahl gegen den linksgerichteten Expräsidenten Eduardo Frei an. Piñera galt bereits vor der Wahl am vergangenen Sonntag als Favorit für das Präsidentenamt. Sollte Piñera gewinnen so wäre es das erste Mal seit der Pinochet-Diktatur, dass die Rechte wieder Kontrolle über das Präsidentenamt in Chile ausüben kann.


Nachdem 98 Prozent der Stimmen ausgezählt worden waren lag Piñera mit 44% vor Frei, welcher auf 30% der ausgewerteten Stimmen für sich holen konnte. Weitere Linkskandidaten schieden mit zu geringer Prozentanzahl von der weiteren Wahl aus.

Piñera widmete seinen bisherigen Sieg allen Chilenen, besonders den Armen, denn diese brauchen nach seiner Ansicht den Regierungswechsel am dringendsten. Frei hingegen wandte sich an das Lager der Linken und bat es, ihn bei Stichwahl zu unterstützen.


Sebastián Piñera

Piñera ist Kandidat für die Allianz für den Wandel, welche sich aus der rechtsextremen Unabhängigen Demokratischen Union (UDI) und der rechten Partei Nationale Erneuerung (RN) zusammensetzt. Daneben gehören dem Geschäftsmann Piñera viele Anteile an der größten Fluggesellschaft des Landes.
Bildquelle: © flickr.com/dsalgado
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9. Februar 2012 01:13 Uhr