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Weltweit

Milchprodukte werden wieder teurer

Juliana A.
2. November 2009 22:21 Uhr
97 Kommentare
Zu Wochenbeginn hob Aldi die Preise für Milch, Quark und Butter enorm an. Nun kündigten auch Rewe, Edeka, Netto und Plus an, dass sie der Preispolitik von Aldi folgen wollen.
Die Zeit der Tiefpreise für Milchprodukte ist jetzt wohl vorbei. Laut tagesschau.de erhöhte Aldi nämlich Anfang der Woche die Preise der Milchprodukte stark. Nun kostet ein Liter Vollmilch 6 Cent mehr, also 54 Cent. Für fettarme Milch muss man zukünftig nun auch 6 Cent mehr bezahlen. Der Quark ist ebenfalls teurer geworden und auch der Preis der Butter wurde um 14 Cent erhöht. Dabei hatte Aldi erst Anfang Oktober den Butterpreis um 20 Cent gehoben.

Diesem Beispiel wollen jetzt auch andere Discounter und große Supermarktketten, wie Netto, Plus und Edeka, folgen. Bei Trinkmilch, Butter und anderen Molkereiprodukten werde Edeka nun im Laufe der Woche schrittweise die Preise anheben. Auch Rewe erhöht die Preise der Milchprodukte. "Der Einkaufspreis ist nach oben gegangen. Das müssen wir letztlich weitergeben", begründete ein Rewe-Sprecher.

Gründe für die Preiserhöhung: gestiegene Nachfrage, knapperes Angebot an Milchprodukten. Branchenexperten vermuten, dass in Kürze auch Joghurt und andere Molkereiprodukte teurer werden.

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Das sind letztendlich schlechte Nachrichten für die Verbraucher, aber auch gute Nachrichten für die Milchbauern.
Seit Monaten kämpfen die Landwirte nämlich schon um höhere Preise für ihre Milchprodukte. Zuletzt erhielten sie rund 20 Cent pro Liter Milch. Notwendig für das Überleben ihrer Höfe wären nach Angaben des Milchbauernverbands (BDM) ungefähr 40 Cent.
Im Oktober mussten Supermärkte und Molkereien auch schon ihre Lieferverträge neu aushandeln. Davon is dann auch der Preis abhängig, den die Molkereien den Bauern für deren Produkte zahlen.
Bildquelle: © stock.xchng/iprole
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redakteur
23. Mai 2012 23:13 Uhr