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Langsamer Tod: Mutter erstickt Baby

da Kappl
27. Mai 2010 01:14 Uhr
640 Kommentare
Weiden/Oberpfalz. Ein acht Monate alter Säugling soll, nach Angaben der Polizei, von der eigenen Mutter qualvoll erstickt worden sein. Nach der Obduktion der Gerichtsmedizin Erlangen am Montag, wurde gegen die allein erziehende Mutter Haftbefehl erlassen. Sie sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
Die Eltern des verstorbenen Geros trennten sich vor einigen Wochen, woraufhin die Mutter mir ihrem Gero in eine kleinere Wohnung in die Innenstadt umzog. Wie abgesprochen kam der Vater des Säuglings, der ebenfalls aus Weiden stammt, am Pfingstmontag zu Besuch. Dabei machte er einen grausigen Fund: Er fand seinen eigenen Sohn auf der Waschmaschine, tot, so mittelbayerische.de. Daraufhin verständigte er sofort die Polizei. Sie verhaftete die 25-Jährige noch vor Ort und führte sie vor den Augen der Nachbarn ab. Bei der Polizei soll sie ein umfassendes Geständnis abgelegt haben. Zu Details und Motiven wird zurzeit noch keine Auskunft gegeben. Weil sie ihren Sohn jedoch ganz langsam getötet haben soll, reichte die Staatsanwaltschaft Antrag auf Haftbefehl wegen Mordes aufgrund von niederen Beweggründen ein.



Eine psychische Störung soll die Frau nach Angaben des leitenden Oberstaatsanwalt Gerd Schäfe nicht gehabt haben. Ermittlungen der Kriminalpolizei sollen ergeben haben, dass die junge Frau das Baby schon damals bei der Schwangerschaft nicht haben wollte. "Schließlich habe die Mutter ihr eigenes Kind abgelehnt" so Schäfe. Der Tod des kleinen Geros erinnert an den Tod der kleinen Lea aus dem rund 33 km entfernten Tirschenreuth.
Bildquelle: © flickr.com/emdot
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redakteur
23. Mai 2012 23:03 Uhr