Weltweit
Lafontaine an Krebs erkrankt
Jan Weise
18. November 2009 14:17 Uhr
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Nach der Nachricht vom Verzicht Lafontaines auf das Amt des Fraktionsvorsitzenden im Bundestag im Oktober kommt nun die nächste Überraschung: Oskar Lafontaine (DIE LINKE) ist an Krebs erkrankt. Der Parteivorsitzende wird sich bereits morgen einem operativen Eingriff unterziehen.
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Vermutlich wurde die sich im Frühstadium befindende Krebserkrankung bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Nun muss sich der 66-Jährige am 19.11. einer operativen Behandlung unterziehen und danach wird er entscheiden, wie es mit seiner politischen Arbeit weiter geht. Wahrscheinlich wird dies aber erst im neuen Jahr der Fall sein.
Lafontaines politisches Wirken
Lafontaine war von 1985 – 1998 Ministerpräsident des Saarlandes und 1990 Kanzlerkandidat der SPD. Sein Amt als SPD – Vorsitzender gab er 1999 zusammen mit dem Amt des Bundesfinanzministers, wegen Diskrepanzen mit der rot-grünen Bundesregierung ab.
Zurzeit ist Oskar Lafontaine Fraktionsvorsitzender im Saarländischen Landtag, wo es seine Partei

"DIE LINKE" ging aus den am 15. Juni 2007 fusionierten Parteien "Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG)" und "Die Linkspartei.PDS" (vorher "PDS", welche die Nachfolgerpartei der "SED" war).
Immer wieder kam Lafontaine in vergangener Zeit in die Kritik wegen seiner fremdenfeindlichen Äußerungen, den abfälligen Bemerkungen zur Deutschen Einheit und dem Populismus, den er als Vorsitzender der Partei "DIE LINKE" betreibt.
Abzuwarten gilt es nun, ob Oskar Lafontaine sein politischen Engagement nach der Operation fortsetzen kann.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org / Pujanak
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