Weltweit
Kauf der Steuersünder-CD in Frankreich
Kevin W.
7. Februar 2010 15:15 Uhr
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Mitarbeiter der Wuppertaler Steuerfahndung wollen bereits dieses Wochenende die umstrittene Steuersünder-CD mit hochbrisanten Daten von rund 1500 deutschen Kunden einer Schweizer Bank käuflich in Frankreich erwerben.
Wie focus.de berichtet sind vier Steuerfahnder aus Wuppertal auf dem Weg nach Frankreich, um dort die umstrittene Steuersünder-CD zu käuflich erwerben. Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Verkäufer der CD besteht darauf, dass die Übergabe im Nachbarland stattfindet, da er laut deutschem Gesetz bei einer Übergabe in Deutschland verhaftet werden würde und seine CD im gleichen Zug beschlagnahmt wäre. Um dieses Risiko zu vermeiden, findet die Übergabe im neutralen Frankreich statt.
Die Daten der CD sollen laut verschiedener Quellen dem Bankhaus Credit Suisse entstammen. Interne Unterlagen dieser Bank besagen, dass circa 80 Prozent aller deutschen Kunden der Credit Suisse ihre Zinsen ihrer Kapitalanlagen veruntreuen. Aus diesem schwerwiegenden Grund gehen die deutschen Behörden davon aus, dass diese Großbank, welche in über 50 Ländern aktiv ist und mehr als 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, Beihilfe zur Steuerhinterziehung in der Bundesrepublik Deutschland leistet. Insgesamt sollen etwa 100.000 Deutsche ihr Geld in der Schweiz vor dem deutschen
Steuerfahndern verstecken, so spiegel.de. Das Gesamtvolumen der hinterzogenen Steuern beläuft sich dabei umgerechnet auf ungefähr 23 Milliarden Euro. Der Unbekannte fordert schätzungsweise 2,5 Millionen Euro für die illegal erworbene CD. Dieser Deal würde sich für Deutschland mehr als lohnen, denn nach neusten Schätzungen ist davon auszugehen, dass man durch den Erwerb dieser Daten rund 400 Millionen Euro Steuern, welche am deutschen Fiskus vorbei geführt wurden, in die Staatskassen spülen könnte.
ZDF-Beitrag vom 05.02.2010
Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich diese CD gelohnt, da durch viele Selbstanzeigen der Betrag vom Kaufpreis der CD schon mehrfach wieder bei vielen Finanzämtern eingegangen ist. Bekanntestes Beispiel hierfür ist ein Mann aus Berlin, der den deutschen Behörden umgehend von seinem Schweizer Geheimkonto berichtete und seine ausstehende Steuerschuld von circa 4,5 Millionen beglich. Damit umging er eine Anzeige von Seiten der Behörden, da er eine Selbstanzeige erstattete.
Die Daten der CD sollen laut verschiedener Quellen dem Bankhaus Credit Suisse entstammen. Interne Unterlagen dieser Bank besagen, dass circa 80 Prozent aller deutschen Kunden der Credit Suisse ihre Zinsen ihrer Kapitalanlagen veruntreuen. Aus diesem schwerwiegenden Grund gehen die deutschen Behörden davon aus, dass diese Großbank, welche in über 50 Ländern aktiv ist und mehr als 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, Beihilfe zur Steuerhinterziehung in der Bundesrepublik Deutschland leistet. Insgesamt sollen etwa 100.000 Deutsche ihr Geld in der Schweiz vor dem deutschen
Steuerfahndern verstecken, so spiegel.de. Das Gesamtvolumen der hinterzogenen Steuern beläuft sich dabei umgerechnet auf ungefähr 23 Milliarden Euro. Der Unbekannte fordert schätzungsweise 2,5 Millionen Euro für die illegal erworbene CD. Dieser Deal würde sich für Deutschland mehr als lohnen, denn nach neusten Schätzungen ist davon auszugehen, dass man durch den Erwerb dieser Daten rund 400 Millionen Euro Steuern, welche am deutschen Fiskus vorbei geführt wurden, in die Staatskassen spülen könnte. ZDF-Beitrag vom 05.02.2010
Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich diese CD gelohnt, da durch viele Selbstanzeigen der Betrag vom Kaufpreis der CD schon mehrfach wieder bei vielen Finanzämtern eingegangen ist. Bekanntestes Beispiel hierfür ist ein Mann aus Berlin, der den deutschen Behörden umgehend von seinem Schweizer Geheimkonto berichtete und seine ausstehende Steuerschuld von circa 4,5 Millionen beglich. Damit umging er eine Anzeige von Seiten der Behörden, da er eine Selbstanzeige erstattete.