login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Weltweit

Jahrhundert-Erdbeben auf Haiti

Katrin D
13. Januar 2010 15:13 Uhr
331 Kommentare
Im armen Karibikstaat Haiti gab es ein Erdbeben der Stärke 7,0. Bis jetzt konnte sehr wenig Hilfe zu den verschütteten Menschen durchdringen. Die Elektrizität liegt lahm und Hilfsflugzeuge gelangen nur schwer zu den Verletzten.
Genaue Zahlen der Todesopfer sind noch nicht bekannt, aber es werden wohl Hunderte sein, so web.de. Am frühen Morgen war auch kein Strom zur Verfügung und es ist noch nicht sicher, ob Hilfsflugzeuge auf dem Flughafen in Port-au-Prince landen können, denn alles liegt in Schutt und Asche


Das Beben der Stärke 7,0 zersörte auch den Präsidentenpalast sowie das Hauptquartier der UNO in der Hauptstadt Port-au-Prince.
vergraben. Das Erdbeben vor der Küste Haitis dauerte mehr als eine Minute. Viele Gebäude stürzten ein und vergruben Menschen unter sich. In der Nacht mussten viele Verletzte unter freiem Himmel schlafen, da sie ihr Zuhause verloren hatten und sie keinen Zufluchtsort fanden. Es gab auch viele Plünderungen in Supermärkten, die noch halbwegs oder ganz standen.

Das Erdbeben begann um ca. 16:53 Uhr Ortszeit. (22:53 Uhr MEZ). Die USA und Deutschland haben jetzt ihre Hilfe für den Karibikstaat angeboten. Viele Mitarbeider der UN-Mission und Staatsangehörige Haitis werden noch vermisst. Vorallem die Slums an den Berghängen sind sehr schwer von der Katastrophe betroffen. Viele blutende und schwerverletzte Menschen und auch Leichen liegen auf den Straßen. Auch Touristen vom Hotel "Montana" sind betroffen. Ca. 100 von 300 konnten das Gebäude noch rechtzeitig vorm Einstürzen fliehen.



In Haiti gibt es keine medizinische Notversorgung und wird es solange nicht geben, bis nicht genügend Rettungskräfte eingetroffen sind. Deuschland stellte sofort eine Millionen Euro für die Notversorgung der Medikamente und Lebensmittel bereit. Auch in vielen sozialen Netzwerken im Internet wie Facebook sind sehr viele Menschen bereit zu spenden und sprachen ihre Anteilnahme aus.
autor
redakteur
7. September 2010 04:13 Uhr