Weltweit
Husseins "Chemie Ali" verurteilt
Nicole Wohlfarth
17. Januar 2010 15:35 Uhr
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Einer der Gehilfen Saddam Husseins, der sogenannte "Chemie Ali" wurde am Sonntag für den Mord an Hunderttausenden zum Tode verurteilt.
Ali Hassan al-Majid, besser bekannt als "Chemie Ali",
wurde am Sonntag im Irak zum Tod durch Erhängen verurteilt. Der Mann, der einer der Chef-Helfer Saddam Husseins bei der Ermordung von 5000 Kurden 1988 war, wurde wegen des Verbrechens gegen die Menschlichkeit verurteilt.
Wie english.aljazeera.net mitteilte, waren während der Urteilsverkündung Familienangehörige der Getöteten dabei. Bei dem Angriff auf ein Dorf 1988, überflogen irakische Kampfjets das Dorf Halabdscha und versprühten mehrere Nervengase, darunter auch Sarin. Drei- viertel der Opfer damals waren Frauen und Kinder. Von dem Angriff wird bis heute angenommen, dass er die tödlichste, jemals gegen Zivilisten geführte Gasattacke war.
Seinen Spitznamen erhielt der Cousin Saddam Husseins aufgrund der Chemieangriffe auf die Kurden. Schätzungen zufolge geht man von 182.000 toten Kurden und 4000 zerstörten Dörfern aus. Die sogenannte "Anfal- Offensive" war wohl eine Racheaktion Husseins gegen die Dorfbewohner, die sich, seiner Meinung nach, nicht gegen den Einmarsch der Iraner gewehrt hatten.
Wie english.aljazeera.net mitteilte, waren während der Urteilsverkündung Familienangehörige der Getöteten dabei. Bei dem Angriff auf ein Dorf 1988, überflogen irakische Kampfjets das Dorf Halabdscha und versprühten mehrere Nervengase, darunter auch Sarin. Drei- viertel der Opfer damals waren Frauen und Kinder. Von dem Angriff wird bis heute angenommen, dass er die tödlichste, jemals gegen Zivilisten geführte Gasattacke war.
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Seinen Spitznamen erhielt der Cousin Saddam Husseins aufgrund der Chemieangriffe auf die Kurden. Schätzungen zufolge geht man von 182.000 toten Kurden und 4000 zerstörten Dörfern aus. Die sogenannte "Anfal- Offensive" war wohl eine Racheaktion Husseins gegen die Dorfbewohner, die sich, seiner Meinung nach, nicht gegen den Einmarsch der Iraner gewehrt hatten.
Bildquelle: © stock.xchng
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