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Weltweit

Hamburger Schulreform ist gescheitert

J. N. H.
19. Juli 2010 10:00 Uhr
386 Kommentare
Nach Bayern stimmte nun auch Hamburg im Rahmen eines Volksentscheids ab. Diesmal ging es allerdings nicht um die Verschärfung des Rauchverbots, sondern um die Erhöhung der Grundschulzeit auf sechs Jahre.
In Hamburg stimmten die Bürger bei einem Volksentscheid über die Einführung einer sechsjährigen Primärschule ab. Rund 1,2 Millionen Stimmberechtigte konnten dabei zwischen zwei verschiedenen Modellen entscheiden.

Das Modell des schwarz-grünen Senats unter Bürgermeister Ole von Beust (CDU) sah dabei ein längeres gemeinsames Lernen vor, während die Initiative "Wir wollen lernen" für die Freiwilligkeit und den Erhalt der vierjährigen Grundschule eintrat.


Nach Auszählung nahezu aller Stimmen sprachen sich etwa 54 Prozent der Wähler gegen die Vorlage der Bürgerschaft aus, 46 Prozent dafür. Die Gegeninitiative "Wir wollen lernen" hingegen kam mit ihrer Vorlage auf rund 58 Prozent. Die Schulreform war ein zentrales Projekt der schwarz-grünen Hamburger Koalition. Kernpunkt war eine sechsjährige Primarschule.
Textquellen: © dts
Bildquelle: © stock.xchng
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23. Mai 2012 22:46 Uhr