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Weltweit

HIV im Knochenmark

D TT
8. März 2010 13:36 Uhr
189 Kommentare
Amerikanische Forscher haben entdeckt, dass sich HI-Viren im Knochenmark verstecken können. Dadurch kann das Virus eine medikamentöse Therapie überstehen und sich später wieder ausbreiten.

US- Forscher fanden in ihren Untersuchungen, veröffentlicht unter nature.com , dass Formen des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) sich im Knochenmark von Patienten ansiedeln können. Dies bedeutet, dass diese Viren dort die Behandlung mit Medikamenten überstehen können. Nach einer medikamentösen Therapie kann das Knochenmark also ein erneuter Ausgangspunkt für die Ausbreitung der Viren bilden.


Die Entdeckung der Fähigkeit des Virus sich im Knochenmark einnisten zu können, stellt einen weiteren kleinen, dennoch wichtigen Schritt in der Forschung der Bekämpfung des Virus dar. Bis zur Veröffentlichung ist davon ausgegangen worden, dass das Knochenmark resistent gegenüber den HI-Viren ist, so news-adhoc.com.



Die Schwierigkeit in der Bekämpfung von HIV liegt in der Mutationsrate bzw. der Wandelbarkeit des Virus'. Trotz den Fortschritten in der HIV-Forschung aus jüngster Zeit, ist die Krankheit bis dato nicht vollständig verstanden und nach wie vor unheilbar. Einzige effektive Gegenmaßnahme ist die Prävention; das Verhindern einer Infektion.
Bildquelle: © flickr.com/euthman, © stock.xchng
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31. Juli 2010 08:32 Uhr