Weltweit
Greenpeace-Aktivist angeschossen
Daniel Z.
4. Juli 2010 14:46 Uhr
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Erneut kam es zu einem Vorfall zwischen Umweltschützern und Fischern. Diesmal gingen Aktivisten gegen ein französisches Fischerboot vor, welches auf der Jagd nach roten Thunfischen war. Ein Umweltaktivist wurde dabei von einer Harpune getroffen
Anfang Juni waren einige französische Schiffe auf Thunfischjagd im Mittelmeer, gegen welche Greenpeace-Aktivisten vorgehen wollten, so spiegel.de. Als sich zwei Greenpeace-Schlauchboote näherten, eröffneten die französischen Fischer das Feuer.
Thunfisch ist weltweit eine beliebte Speise
Als Greenpeace-Aktivisten die roten Thunfische aus dem Netz des Fischkutters Jean-Marie Christian 6 zu befreien versuchten, wurden sie mit Harpunen beschossen. Dabei wurde das Bein des Umweltaktivisten Frank Huston getroffen und durchbohrt. Erst nachdem er einige Meter mitgeschleift wurde, konnte er sich befreien. Huston wurde umgehend in ein maltesisches Krankenhaus gebracht und dort operiert.
Auch wurde eines der Schlauchboote getroffen, sodass es sank. Ein herbeigerufener Greenpeace-Hubschrauber sei zudem mit Leuchtpistolen beschossen wurden. Der Franzose Jean-Marie Avallone beschuldigte die Greenpeace-Aktivisten indes, mit Messern und Zementblöcken auf die Fischer losgegangen zu sein.
Der rote Thunfisch wird im Mittelmeer und im Atlantik immer seltener. Die ursprünglichen Bestände seien bereits um 80 Prozent geringer geworden, meint spiegel.de. Im März wollten die EU und die USA ein Handelsverbot bezüglich des roten Thunfischs verabschieden, was jedoch fehlschlug.
Thunfisch ist weltweit eine beliebte Speise Als Greenpeace-Aktivisten die roten Thunfische aus dem Netz des Fischkutters Jean-Marie Christian 6 zu befreien versuchten, wurden sie mit Harpunen beschossen. Dabei wurde das Bein des Umweltaktivisten Frank Huston getroffen und durchbohrt. Erst nachdem er einige Meter mitgeschleift wurde, konnte er sich befreien. Huston wurde umgehend in ein maltesisches Krankenhaus gebracht und dort operiert.
Auch wurde eines der Schlauchboote getroffen, sodass es sank. Ein herbeigerufener Greenpeace-Hubschrauber sei zudem mit Leuchtpistolen beschossen wurden. Der Franzose Jean-Marie Avallone beschuldigte die Greenpeace-Aktivisten indes, mit Messern und Zementblöcken auf die Fischer losgegangen zu sein.
Der rote Thunfisch wird im Mittelmeer und im Atlantik immer seltener. Die ursprünglichen Bestände seien bereits um 80 Prozent geringer geworden, meint spiegel.de. Im März wollten die EU und die USA ein Handelsverbot bezüglich des roten Thunfischs verabschieden, was jedoch fehlschlug.
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Bildquelle: © stock.xhng, © flickr.com/ l-i-n-k