Weltweit
GEZ-Gebühr bald verdreifacht?
J. N. H.
9. Dezember 2009 07:00 Uhr
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Derzeit planen die Bundesländer die GEZ-Gebühr für Computer und Handys mit Internetzugang auf monatlich 18 Euro (!) zu erhöhen. Ob diese Pläne in die Tat umgesetzt werden können, ist noch fraglich.

Martin Stadelmaier, Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und Koordinator der Medienpolitik der Länder, bestätigte gegenüber WELT ONLINE, dass die Ministerpräsidenten derzeit über zwei Gebührenmodelle verhandeln. Beide Modelle – das Modell der „Haushaltsabgabe“ und das Modell „modifizierte Geräteabgabe“ - planen die Vergünstigung für Internetgeräte abzuschaffen. Welches Modell es letztlich wird, steht jedoch noch nicht fest.
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Das Modell der "modifizierten Geräteabgabe" sieht vor für internetfähige Smartphones, Notebooks, Computer und Fernseher die gleichen Gebühren zu erheben – 17,89 Euro/ Monat. Zudem soll die Beweislast künftig umgekehrt werden. So muss die GEZ nicht mehr beweisen, dass Geräte vorhanden sind, sondern der Bürger, dass es im Haushalt keine gebührenpflichtiges Geräte gibt.
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