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Frankreich:Proteste gegen Rentenreform
Mahan A.
25. Juni 2010 21:59 Uhr
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Um die Milliardenschulden Frankreichs zu begleichen will die Regierung das Rentenalter Frankreichs von 60 auf 62 erhöhen. Der Staat hat das niedrigste Renteneintrittsalter der Europäischen Union.
Die umstrittene Rentenreform der Französischen Republik steht fest. Ziel des Staates ist es schrittweise das Renteneintrittsalter von 60 Jahren auf 62 bis 2018 zu erhöhen, so Arbeitsminister Eric Woerth.
Außerdem soll die Beitragszeit erhöht werden. Ab 2013 sollen die Arbeitenden statt 40 Jahren, 41 Jahre und drei Monate und ab dem Jahr 2020 41 Jahre und sechs Monate einzahlen, um eine volle Rente zu erhalten.
Aber auch andere Länder bestreben oder haben schon eine neue Rentenreform festgelegt. In der Bundesrepublik Deutschland wird das Renteneintrittsalter bis 2012 schrittweise von 65 Jahren auf 67 erhöht. Somit ist Frankreich in der EU der Staat mit dem niedrigsten Renteneintrittsalter.
Sehr viel Kritik gab es von Opposition und Gewerkschaften, wie zum Beispiel von der CFDT und CGT. Auch, weil das Renteneintrittsalter für Beamte und Militär niedriger gesetzt ist.
Aus dem Grund protestieren die Arbeitnehmer seit dem 24.06.2010. Gewerkschaften haben Arbeitsniederlassungen angekündigt und zu Protesten aufgerufen. Flug- und Bahnreisende, Behörden, Unternehmen und Schulen sind unter anderem betroffen. Aber nicht nur Frankreich ist betroffen sondern auch die Bundesrepublik, denn nach Deutschland sollen nur noch zwei Drittel der Züge fahren.
Doch Arbeitsminister Woerth erwähnte auch das es eine Eimkommensteuer gäben würde. Dies soll etwa 3,7 Milliarden Euro einbringen. Nach Berechnungen der Rentenkommision würde es im Jahr 2050, ohne eine Reform in der französischen Rentenkasse, ein Defizit von 64,4 Milliarden geben.
Außerdem soll die Beitragszeit erhöht werden. Ab 2013 sollen die Arbeitenden statt 40 Jahren, 41 Jahre und drei Monate und ab dem Jahr 2020 41 Jahre und sechs Monate einzahlen, um eine volle Rente zu erhalten. Aber auch andere Länder bestreben oder haben schon eine neue Rentenreform festgelegt. In der Bundesrepublik Deutschland wird das Renteneintrittsalter bis 2012 schrittweise von 65 Jahren auf 67 erhöht. Somit ist Frankreich in der EU der Staat mit dem niedrigsten Renteneintrittsalter.
"Es geht kein Weg daran vorbei, länger zu arbeiten."
- Eric Woerth (Arbeitsminister)
- Eric Woerth (Arbeitsminister)
Sehr viel Kritik gab es von Opposition und Gewerkschaften, wie zum Beispiel von der CFDT und CGT. Auch, weil das Renteneintrittsalter für Beamte und Militär niedriger gesetzt ist.
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Doch Arbeitsminister Woerth erwähnte auch das es eine Eimkommensteuer gäben würde. Dies soll etwa 3,7 Milliarden Euro einbringen. Nach Berechnungen der Rentenkommision würde es im Jahr 2050, ohne eine Reform in der französischen Rentenkasse, ein Defizit von 64,4 Milliarden geben.