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Weltweit

Erdbeben in Chile: Tsunami-Gefahr

Hon Gre
27. Februar 2010 18:25 Uhr
219 Kommentare
Vor der chilenischen Küste ist am Samstag ein starkes Erdbeben registiert worden. Nun droht die Erschütterung eine Tsunami-Welle ausgelöst zu haben, die auch weit entfernte Küsten betreffen kann.
Das Beben hat sich am Samstag um 3:34 Uhr Ortszeit in knapp 60 km Tiefe vor der chilenischen Küste mit einer Stärke von 8,8 auf der Richterskala ereignet. Laut tagesschau.de wurden bisher 122 Menschen bei dem Beben getötet. Die Küstenstadt Concepción liegt komplett in Trümmern. Häuser stürzten ein, der Strom fiel aus, die Infrastruktur Santiagos ist stark beeinträchtigt, der Flughafen für längere Zeit nicht verfügbar.



Nach dem Beben entwickelte sich eine 1,30 m hohe Welle, weshalb eine Tsunami-Warnung für Peru und Chile heraus gegeben wurde. Diese wurde bereits zurück genommen, wenngleich schon die


Leiters des Seismologischen Instituts der Universität von Chile Sergio Barrientos: "Die Stöße mit einer Stärke von 8,8 waren etwa 50 mal stärker als bei Haiti."
Juan-Fernandez-Inseln von einer Riesenwelle betroffen wurden. "Der Tsunami wird sich über den gesamten Pazifik ausbreiten", sagt Metereologe Rainer Kind, auch wenn er glaubt, dass die Schäden nicht so groß sein werden.
Gefahr bestünde weiterhin für Hawaii, da sich ein Tsunami in zeitlichen Abständen ausbreitet. Die Wellen werden zurzeit um 3 m Höhe erwartet, wobei die ersten selten die größten sind, das berichtet zeit.de. Acht geben sollten auch: die Antarktis, in Russland, Japan, auf den Philippinen, in Neuseeland sowie Alaska und Kalifornien.
In Chile bleibt die Angst vor weiteren Nachbeben. Einige mit Stärken von 6,6 hat es schon gegeben.
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31. Juli 2010 08:34 Uhr