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Weltweit

Eine eigene Partei für Franken

Martin Marty Rupprecht
3. November 2009 23:35 Uhr
323 Kommentare
Ja da schau her! Der leidensfähige Franke hat endlich genug von der bayerischen Vorherrschaft und seiner Diskriminierung und hat am 31.10.2009 die PARTEI FÜR FRANKEN gegründet.
Das Freistaat Bayern ist das flächengrößte Bundesland und an zweiter Stelle, was die Einwohnerzahlen angeht.

Ein Drittel der Bevölkerung (mehr als 4 Millionen Menschen) sind die sogenannten 'Franken', von denen sich einige von der bayerischen Regierung ausgenutzt und verraten fühlen, denn Franken wird vernachlässigt, wenn es um Fördermittel geht, die größtenteils in den sog. 'Speckgürtel' um München herum fließen.
Ebenso entstehen die meisten neuen Arbeitsplätze ebenfalls in Oberbayern. Außerdem liegen fünf der zehn ärmsten Regionen Bayerns allein in Oberfranken.
Da dies aber nur ein kleiner Auszug der langen Liste an Benachteiligungen ist, haben sich fast 70 Franken zusammengetan und die PARTEI FÜR FRANKEN am 31.10.2009 gegründet. Ungefähr 220 Mitglieder zählt die Partei heute.



Aber was ist das Ziel der Partei? Es ist nicht ein neues Bundesland oder ein neuer Regierungsbezirk namens 'Franken', sondern die wirtschaftliche Stärkung der Region, sowie eine allgemeine Gleichberechtigung von Franken und Altbayern. Ebenso sollen die fränkischen Kulturgüter wieder zurück, da sie momentan in verschiedenen Museen und Archiven in München lagern.
Um das durchsetzen zu können, soll es 2013 in den bayerischen Landtag gehen. Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner (kürzlich noch bei der SPD) macht sich allerdings keine Sorgen, ob es genug Stimmen geben wird. Alle Franken, die sich mit den Ideen der Volkspartei identifizieren könnten, sowie 'Frustwähler' und Politikverdrossenen kämen als Wähler in Frage.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man auf jeden Fall gespannt sein darf, wie die nächsten Wahlen verlaufen, denn ebenso wie die PIRATENPARTEI gibt es nun eine weitere neue Partei, die sich vor allem ein bestimmtes Thema rausgesucht hat.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der PARTEI FÜR FRANKEN.
3. September 2010 17:40 Uhr