Weltweit
Elektroschocks gegen Internetsucht
Tobias J
18. Juli 2009 14:19 Uhr
451 Kommentare
In China wird, wie jetzt bekannt wurde, eine neue Methode eingesetzt, um Internetsucht zu kurieren. Den Betroffenen werden dabei Elektroschocks verabreicht.
Internetsucht ist gerade in Ländern wie China ein bekanntes Problem. Einige Kliniken versuchten, wie jetzt bekannt wurde, dagegen mit Elektroschocks vorzugehen, was nun vom chinesischen Gesundheitsministerium vorerst gestoppt wurde. Offiziell sei die Methode nicht 100% sicher.
Ein Sprecher der Klinik in Shadong ließ dazu verlauten, dass die Therapie nicht nur aus Stromstößen, sondern auch aus medizinischen und psychologischen Elementen bestünde. Laut Aussage von China Daily wurden bereits über 3.000 junge Menschen auf diese Art und Weise "behandelt". Sie wurden zu diesem Zweck in ein 4-monatiges Programm gezwungen, welchem die Eltern schriftlich zustimmen mussten. Desweiteren kamen auf sie Kosten in Höhe von ca. 625 Euro im Monat zu - bis sie ihre Sucht zugaben und als "geheilt" galten.
Während der "Behandlung" mussten sich die Patienten an einen Codex halten, der Dinge wie etwa den Verzehr von Schokolade oder das Einschließen im Badezimmer untersagte und mit weiteren Stromstößen sanktionierte.
Bekannt wurde das Ganze paradoxerweise dadurch, dass einige ehemals Betroffenen über die Vorgänge bloggten - was ihnen ebenfalls untersagt worden war.
Ein Sprecher der Klinik in Shadong ließ dazu verlauten, dass die Therapie nicht nur aus Stromstößen, sondern auch aus medizinischen und psychologischen Elementen bestünde. Laut Aussage von China Daily wurden bereits über 3.000 junge Menschen auf diese Art und Weise "behandelt". Sie wurden zu diesem Zweck in ein 4-monatiges Programm gezwungen, welchem die Eltern schriftlich zustimmen mussten. Desweiteren kamen auf sie Kosten in Höhe von ca. 625 Euro im Monat zu - bis sie ihre Sucht zugaben und als "geheilt" galten.
Während der "Behandlung" mussten sich die Patienten an einen Codex halten, der Dinge wie etwa den Verzehr von Schokolade oder das Einschließen im Badezimmer untersagte und mit weiteren Stromstößen sanktionierte.
Bekannt wurde das Ganze paradoxerweise dadurch, dass einige ehemals Betroffenen über die Vorgänge bloggten - was ihnen ebenfalls untersagt worden war.
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Bildquelle: © stock.xchng