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Weltweit

Die Olympischen Spiele 1972

Gelöschter Nutzer
7. September 2009 15:00 Uhr
41 Kommentare
Die Olympischen Spiele von 1972 in München. Zum ersten Mal nach dem Holocaust sind Juden um an solch einem Ereignis teilzunehmen auf deutschem Boden.
Die olympischen Sommerspiele begannen am 26. August.1972 und endeten am 11. September 1972. An den Spielen nahmen 7113 Sportler aus 122 verschiedenen Nationen teil. Damit stellten die olympischen Spiele in München einen neuen Teilnehmerrekord auf. Überschattet wurde dieses Ereignis von der grausamen Entführung und Ermordung der israelischen Sportler und Trainer.
Die olympischen Spiele sollten Deutschland in einem neuem Licht erscheinen lassen. Die 11. olympischen Spiele, die Adolf Hitler vor dem Hintergrund der Gewalt und der Diskriminierung ausgerichtet hatte, sollten nur noch eine Erinnerung an eine blutige, deutsche Vergangenheit sein. Die Organisatoren taten alles dafür, eine freundliche Atmosphäre im Stadion herrschen zu lassen.
Polizei, Presse, deutsche Olympiavertreter und ganz gewöhnliche Bürger waren Teil der Bemühungen, der ganzen Welt zu zeigen, wie fortgeschritten, aufgeklärt und kultiviert Deutschland war. Die Teilnahme der jüdischen Sportler war eine große Ehre für Deutschland, als die Sportler bei der Eröffnungsfeier ins Stadion eintraten wurden sie mit einem besonders großem und lauten Jubel empfangen. Die israelische Delegation war sehr stolz darauf ihre Fahne auf deutschem Boden hissen zu können und bezeichnete es als Beweis, dass Adolf Hitler es nicht geschafft hatte den jüdischen Geist, den Geist Israels zu brechen.

Alle Bilder sind von den olympischen Spielen 1972.
Bildquelle: © flickr.com/photos/umdrums/
redakteur
23. Mai 2012 22:21 Uhr