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Weltweit

Die FDP und die Spendenaffäre

Keeper of 7 deadly …
18. Januar 2010 18:46 Uhr
330 Kommentare
Die von der FDP geforderte Herabsetzung der Mehrwertsteuer im Hotelgewerbe von 19% auf 7% wird nun öffentlich kritisiert. Anlass dazu gab die aktuelle Spendenaffäre der FDP.
Die FDP erhielt vor der Wahl eine Millionenspende aus der Hotelbranche. Nach der Wahl setzte die FDP die oben genannten Steuervorteile für Hotels durch. Im Zuge dessen wird die FDP stark kritisiert und ihr wird vorgeworfen, käuflich zu sein.
Mittlerweile ist aus unterschiedlichen Quellen, so auch von n-tv.de, bekannt geworden, dass die 1,1 Millionen Euro-Spende
durch die Düsseldorfer Substantia AG getätigt wurde. Die Spende ist die größte in der Geschichte der FDP; dementsprechend empört ist auch die Opposition. Die SPD fordert die Rückzahlung der Spende aus Gründen der politischen Beeinflussung durch finanzielle Mittel.
Die Düsseldorfer Substantia AG gehört einem der reichsten Deutschen, August Baron von Finck. Baron von Fincks Familie ist Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt.

Auch die CSU, die sich ebenfalls im Sinne der Hotelsteuer engagierte, bezog 2008 Spenden von Clair Immobilien Deutschland GmbH (430.000 Euro) und der Mercator Verwaltung GmbH (390.000 Euro). Recherchen der Süddeutschen Zeitung zufolge steckt auch hinter diesen Firmen Baron von Finck.

CDU und FDP hatten auch als Koalition einen schwierigen Start
redakteur
23. Mai 2012 22:20 Uhr