Weltweit
Der Engel mit den Eisaugen
Simon Berger
5. Dezember 2009 21:45 Uhr
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Schuldig im Sinne der Anklage. So lautet das Urteil der Geschworenen. 25 Jahre Haft für den Engel mit den Eisaugen alias Amanda Knox (22).
Kleiner Rückblick: Laut Anklage soll Amanda ihre damalige Zimmergenossin Meredith Kercher († 21) in der Nacht zum 2. November 2007 sexuell missbraucht, gefoltert und erstochen haben. Dem Opfer wurde damals, während sie auf dem Bett kniete die Kehle durchgeschnitten.
Im Oktober 2008 ist der Italo-Afrikaner Rudy Guede (25) für die brutale Tat zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte zu viele Beweise am Tatort hinterlassen. Unter anderem blutige Fußabdrücke, Sperma, Kot.
Doch der ermittelnde Staatsanwalt war sich sicher, Guede handelte nicht allein. Laut den Ermittlungen waren ein Informatikstudent und Arztsohn aus Süditalien an der tödlichen Sex-Orgie beteiligt. Alle 3 Täter sollen Hasch geraucht haben.
Gestern war nun das Ende eines spektakulären Prozesses der elf Monate andauerte und auf dem Globus mit großem Interesse verfolgt wurde. Knapp 14 Stunden haben sich die 6 Geschworenen über das Urteil beraten.
Totenstille im vollbesetzten Raum als Richter Giancarlo Massei (55) das Urteil verkündigt. Regungslos und mit gesenktem Kopf stand die Angeklagte da. Als die Worte des Richters über ihr Schicksal entschieden und sie nach einer Weile begriff, was es für sie bedeutete, suchte sie mit hilflosen blicken ihren Anwalt auf, gefolgt von einem Weinkrampf. Doch alles Weinen ist zu spät, die Richter und die Geschworenen sehen es als bewiesen an, dass Amanda ihre Zimmergenossin bei einem Erotikpiel kaltblütig ermordete. Raffaele soll die Britin festgehalten, Amanda ihr die Kehle durchschnitten haben. Lvorer Rudy Guede (22), soll versucht haben, die Studentin zu vergewaltigen.
Als eine Beamtin an sie herantrat, suchte die junge Frau Blickkontakt zu ihrer Familie, schrie "Nein, nein!". Schließlich wurde sie doch abgeführt, zusammen mit dem zu 25 Jahren Haft verurteilten Raffaele Sollecito.
Raffaele nahm sein Urteil wortlos, fast wie gar nicht anwesend an.
Amandas Eltern wollen das Urteil anfechten.
Neben der Haftstrafe müssen die Angeklagten nun noch eine Geldstrafe an die Eltern der Ermordeten zahlen.
Im Oktober 2008 ist der Italo-Afrikaner Rudy Guede (25) für die brutale Tat zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte zu viele Beweise am Tatort hinterlassen. Unter anderem blutige Fußabdrücke, Sperma, Kot.
Doch der ermittelnde Staatsanwalt war sich sicher, Guede handelte nicht allein. Laut den Ermittlungen waren ein Informatikstudent und Arztsohn aus Süditalien an der tödlichen Sex-Orgie beteiligt. Alle 3 Täter sollen Hasch geraucht haben.
Gestern war nun das Ende eines spektakulären Prozesses der elf Monate andauerte und auf dem Globus mit großem Interesse verfolgt wurde. Knapp 14 Stunden haben sich die 6 Geschworenen über das Urteil beraten.

Totenstille im vollbesetzten Raum als Richter Giancarlo Massei (55) das Urteil verkündigt. Regungslos und mit gesenktem Kopf stand die Angeklagte da. Als die Worte des Richters über ihr Schicksal entschieden und sie nach einer Weile begriff, was es für sie bedeutete, suchte sie mit hilflosen blicken ihren Anwalt auf, gefolgt von einem Weinkrampf. Doch alles Weinen ist zu spät, die Richter und die Geschworenen sehen es als bewiesen an, dass Amanda ihre Zimmergenossin bei einem Erotikpiel kaltblütig ermordete. Raffaele soll die Britin festgehalten, Amanda ihr die Kehle durchschnitten haben. Lvorer Rudy Guede (22), soll versucht haben, die Studentin zu vergewaltigen.
Als eine Beamtin an sie herantrat, suchte die junge Frau Blickkontakt zu ihrer Familie, schrie "Nein, nein!". Schließlich wurde sie doch abgeführt, zusammen mit dem zu 25 Jahren Haft verurteilten Raffaele Sollecito.
Raffaele nahm sein Urteil wortlos, fast wie gar nicht anwesend an.
Amandas Eltern wollen das Urteil anfechten.
Neben der Haftstrafe müssen die Angeklagten nun noch eine Geldstrafe an die Eltern der Ermordeten zahlen.
Bildquelle: © flickr.com/ seanmcgrath, © stock.xchng, © stock.xhng
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