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Weltweit

Das unbekannte Gift im Kaugummi

Fre K.
3. August 2009 19:04 Uhr
311 Kommentare
Aspartam: Der unbekannte Killer im Kaugummi oder doch der harmlose Süßstoff, der den Kaugummi erst zu dem macht, was er wirklich ist? Die Forscher sind sich noch uneinig, ob sie Aspartam weiterhin erlauben oder es vom Markt nehmen sollen.
Man isst ihn täglich: Den Kaugummi.
Seit 1848 gibt den so beliebten Streifen, der schon nicht mehr aus den meisten Mündern von Kindern, Schülern und Erwachsenen wegzudenken wäre.
Doch die wenigsten Menschen wissen, woraus die Kaumasse besteht, geschweige denn, was die enthaltenden Stoffe für eine Wirkung haben. Denn obwohl, wie auf jedem Lebensmittel, Angaben über die Zusammensetzung gemacht werden, werden diese entweder überlesen oder man versteht sie nicht. Wie auch? Viel zu kleine Schrift und zum Teil fast unaussprechliche Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass man sich nicht näher damit beschäftigt, da auch ein gewisses Vertrauen in das Produkt, den Hersteller und die Verbraucherschutzzentralen besteht.

Dieses Vertrauen scheint jedoch nur einseitig zu herrschen: Denn wie kann man es sich sonst erklären, dass ein so stark umstrittener Stoff wie Asparta
m, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951, in den meisten Lebensmitteln und in fast jedem Kaugummi enthalten ist?

Entdeckt wurde Aspartam 1965 durch Zufall, man erkannte aber schnell seine 180 mal stärkere Süßkraft gegenüber Zucker. Also konnte man anstatt Zucker nun Aspartam verwenden, dieses jedoch in viel geringerer Konzentration, als man vorher Zucker in Lebensmittel gegeben hatte. Im Lauf der Jahre führte man einige Untersuchungen durch und stellte fest, dass der nun fast überall vorkommende Süßstoff Aspartam aber erhebliche Nebenwirkungen haben könnte, wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Schwindelgefühle, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Depression, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Atemprobleme, Schwindelanfälle und Gelenkschmerzen. Es stand sogar einmal auf der Liste der CIA als potenzielles Mittel zur biochemischen Kriegsführung.

Denn Aspartam besteht aus drei Chemikalien, von denen zwei mehr als gefährlich sind: Zum einen aus Phenylalanin, einer ungefährlichen Aminosäure, zum anderen aus der Asparaginsäure, die zwar als Transmitter in den zentralen Nervensystemen des menschlichen Körper enthalten ist, jedoch schwere Schäden anrichten kann, falls sie überdosiert wird. Asparagin arbeitet im Gehirn, um
Informationen zwischen Neuronen zu vereinfachen, indem sie Calcium in die Zellen führt. Je mehr Säure also vorhanden ist, desto mehr Calcium wird durchgelassen,
wodurch schließlich die Nervenzellen geschädigt werden. Es kommt zu einer Schädigung sowohl des gesamten Gehirns, wie auch der Sehnerven und das Nervensystem. Der letzte Baustein, aus welchem Aspartam besteht, ist Methanol, ein Stoff, der Menschen bei direkter Einnahme blind macht oder tötet.
Sobald Aspartam dem Körper zugeführt wird, wie z.B. durch das Kauen eines Kaugummis, zerfällt es wieder in seine Ausgangsstoffe, welche so in die Blutbahn und so zu allen Organen gelangen können.

Viel schlimmer, als die oben schon erwähnten Nebenwirkungen, sind jedoch die anhaltenden Schäden am Körper, die durch Aspartam und seine Inhaltsstoffe entstehen können. Eine Schädigung von Organen durch Methanol oder das Absterben von Nervenzellen durch die Asparaginsäure,, die zu Erkrankungen, wie Parkinson, Alzheimer oder dem kompletten Sehverlust führen können, können die Folgen sein.

In wissenschaftlichen Kreisen streitet man sich jedoch noch darüber, ob Aspartam wirklich diese gefährlichen Folgen haben kann, da viele Untersuchungen sowohl die These bestätigten, als auch widerlegen. So verfügte die EU, dass jeder Mensch täglich nicht mehr als 40mg pro kg zu sich nehmen darf, eine Menge, die ca. 26 Litern Cola-Light entspräche. Eine Menge, die ein Mensch unmöglich einnehmen kann.

Am Ende ist es jedoch jedem selbst überlassen, ob er den Vermutungen über Aspartam glauben schenken möchte oder nicht.
Bildquelle: © stock.xchng
autor
redakteur
23. Mai 2012 22:12 Uhr