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Weltweit

Burnout Syndrom schon bei Schülern

Gelöschter Nutzer
28. Juni 2009 16:42 Uhr
208 Kommentare
Sobald man aus der Schule kommt, geht der Stress erst richtig los: Hausaufgaben, dann vielleicht auch noch ein Referat was vorbereitet werden muss & zum Schluss fällt man müde ins Bett.Aber es kann doch nicht normal sein, das schon Schüler an dem Burnout-Syndrom leiden müssen?!
Das Burnout-Syndrom (auf Deutsch: ausgebrannt - Syndrom) ist ein durch zu viel Stress verursachtes Problem, an dem jeder 6. in Deutschland leidet. Es ist ein meist unterschätzte Krankheit, die allerdings jeden treffen kann. Doch immer häufiger erkranken Schüler oder Studenten an diesem Syndrom. Die Diskussion gibt es schon lange: sollte der Gymnasialabschluss (Abitur) wieder im 13.Schuljahr durchgeführt werden? Aber das kann nicht der grundlegende Punkt sein. Hausaufgaben muss es laut Gesetz zwar geben (auch wenn Schüler darauf verzichten könnten), jedoch nicht in Mengen. Ein weiterer Grund ist auch, dass allein 25% der Lehrkräfte darunter leiden. Wenn schon die Lehrer überfordert sind, ist es kein Wunder das Schüler am Burnout-Syndrom erkranken. Die Situation an Schulen ist echt erschreckend. 50% der Betroffen wissen aber nichts von ihrem Problem, doch wie stellt man eigentlich fest ob man selbst darunter leidet?

Mögliche Symptome für Burnout-Betroffene

Erste Anzeichen sind (im Anfangsstadium):
- körperliche wie geistliche Erschöpfung
- zynische ("bissige") Grundstimmung
- Antriebsschwäche
- Schlafstörungen
- Hyperaktivität
- Verdrängungen von Misserfolgen

Weitere Symptome können auftreten (fortgeschrittenes Stadium):

- Drehschwindel
- Nichtbeachten der Bedürfnisse
- Ablenkungsversuche in z.B. Alkohol
- Angstzustände
- chronische Müdigkeit


Im Anfangsstadion reicht meistens intensivere Erholung aus (z.B. eine Kur). Befindet man sich aber im fortgeschrittenen Stadion muss man professionell in Form einer Psychotherapiee behandelt werden.

Dieses Problem, welches durch Enttäuschung und Stress entsteht, fängt harmlos an, und kann sich zu einer schweren Krankheit entwickeln, die unbehandelt eine Suizidgefahr nicht ausschließt.

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Bildquelle: © stock.xchng
redakteur
23. Mai 2012 22:09 Uhr