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Weltweit

Armer Rettungsdienst!?

Falk Blas
6. August 2009 08:59 Uhr
271 Kommentare
Meistens wird die Arbeit des Rettungsdienstes unterschätzt. Viele betroffene Personen die gerettet und dann transportiert werden oder die nur vor Ort behandelt werden reden nur über Feuerwehr und Polizei, aber was ist mit den medizinischen Helfern?
Neulich strahlte in einer Werbepause ganz groß: "Helden gesucht" über den TV-Bildschirm, die Rede ist von Nachwuchsgewinnung bei der Feuerwehr.
Mal wieder nur die Feuerwehr....

Die Feuerwehr klagt immer über fehlenden Nachwuchs wobei sie die Kleinen viel besser und auch bedeutend eher mit praktischen Inhalten konfrontieren kann als bei medizinischen Ausbildungen, da man da ja erstma ein großes theoretisches Fachwissen besitzen muss bevor man an den Patienten "darf". Natürlich ist das erstmal etwas langweilig und trocken und darum verlieren die meisten Jugendlichen den Spaß daran.






























Der Nachwuchs bei der Feuerwehr ist fast doppelt so groß wie bei dem Jugendrotkreuz oder anderen jugendunterstützenden medizinischen Ausbildern.
Das bedeutet leider unweigerlich, dass früher oder später der Nachwuchs für den hauptberuflichen Rettungsdienst, egal ob beim DRK, den Johannitern, dem ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) oder anderen privaten Hilfsorganisationen, ausbleibt und die optimale Sanitätsdienstliche Absicherung nicht mehr gegeben sein wird.


Vielleicht sollte man sich mal überlegen ob man nich auch für Rettungsdienste und ehrenamtliche Helfer einen Werbung finanzieren sollte, dass die späteren Generationen noch eine allumfassende medizinische Absicherung bekommen können und nich irgendwann mal die 112 anrufen und zu hören bekommen: "Tut uns leid, aber momentan haben wir leider keine Einsatzkräfte"
Bildquelle: © flickr.com/samuelpeters, © flickr.com/cesarastudillo
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redakteur
7. Februar 2012 11:03 Uhr