Weltweit
Arbeitsminister Jung tritt zurück
Jan Weise
28. November 2009 12:53 Uhr
122 Kommentare
Nach langen Diskussionen im Vorfeld nimmt der Minister für Arbeit und Soziales Franz Josef Jung (CDU) seinen Hut.
Jetzt ist es amtlich, der Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung tritt als Arbeitsminister zurück. Sein Pressesprecher Wilhelm gab bekannt, dass er sein Amt niederlegen wird.
Die Opposition hatte diesen Rücktritt gefordert, da Jung als Verteidigungsminister Informationen zu dem Luftangriff vom 4. September auf die gestohlenen Tanklastwagen in Afghanistan verschwieg.
Dieser Angriff ist umstritten, zwar sind bei dem Anschlag mit 142 Toten auch Zivilopfer gefordert wurden, doch kam auch die Frage auf, was Zivilisten in der Nacht (02.30Uhr) bei diesen Tanklastern zu suchen hatten.
Ebenfalls zu Kritik führte der empörende Aufschrei aus den USA über den Angriff, obwohl die USA selbst Angriffe durchführt und vermutlich davon ablenken wollten, so dass nicht immer sie Angriffspunkt für Afghanistankritiker sind.
Der neue Verteidigungsminister zu Guttenberg dagegen stärkt den Bundeswehrsoldaten den Rücken und war der erste Verteidigungsminister der von kriegsähnlichen Zuständen in einigen Regionen sprach. Selbst sieht er sich mangelnd informiert und wird sich um Klärung des Vorfalls kümmern, indem er notfalls die Geheimhaltungsstufe heruntersetzen wird.
Dem Generalinspekteur Schneiderhan und Staatssekretär Wichert dankte zu Guttenberg noch für ihre langjährigen Dienste am Vaterland, sie selbst waren auch zu wenig informiert und werden am 3. Dezember mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet.
Abzuwarten gilt nun, wer das Amt des neuen Ministers für Arbeit und Soziales übernimmt.
Die Opposition hatte diesen Rücktritt gefordert, da Jung als Verteidigungsminister Informationen zu dem Luftangriff vom 4. September auf die gestohlenen Tanklastwagen in Afghanistan verschwieg.
Dieser Angriff ist umstritten, zwar sind bei dem Anschlag mit 142 Toten auch Zivilopfer gefordert wurden, doch kam auch die Frage auf, was Zivilisten in der Nacht (02.30Uhr) bei diesen Tanklastern zu suchen hatten.
Ebenfalls zu Kritik führte der empörende Aufschrei aus den USA über den Angriff, obwohl die USA selbst Angriffe durchführt und vermutlich davon ablenken wollten, so dass nicht immer sie Angriffspunkt für Afghanistankritiker sind.
Der neue Verteidigungsminister zu Guttenberg dagegen stärkt den Bundeswehrsoldaten den Rücken und war der erste Verteidigungsminister der von kriegsähnlichen Zuständen in einigen Regionen sprach. Selbst sieht er sich mangelnd informiert und wird sich um Klärung des Vorfalls kümmern, indem er notfalls die Geheimhaltungsstufe heruntersetzen wird.
Dem Generalinspekteur Schneiderhan und Staatssekretär Wichert dankte zu Guttenberg noch für ihre langjährigen Dienste am Vaterland, sie selbst waren auch zu wenig informiert und werden am 3. Dezember mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet.
Abzuwarten gilt nun, wer das Amt des neuen Ministers für Arbeit und Soziales übernimmt.