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Weltweit

Anklage gegen Terrorverdächtigen

Tobias Z.
7. Januar 2010 19:41 Uhr
123 Kommentare
Dem Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab wird jetzt in den USA der Prozess gemacht. Neben versuchtem Mord in 289 Fällen wird ihm auch der versuchte Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe vorgeworfen.
Für seinen versuchten Anschlag auf ein Passagierflugzeug in Detroit muss sich nun ein 23-jähriger Nigerianer vor Gericht verantworten. Wäre ihm dieser geglückt, hätte dies den Tod von 289 Menschen bedeutet. Aufgrund dessen wirft ihm die Grand Jury (auch Anklagejury genannt) neben versuchtem Mord in 289 Fällen auch den versuchten Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe vor. Mit dieser versuchte er am 26. Dezember 2009 alle Insassen des Passagierflugzeuges zu töten. Nur das beherzte Eingreifen der Passagiere und Besatzungsmitglieder verhinderte dies, wie newspoint berichtete.

Aufgrund des Vorfalls kritisierte Barack Obama die Arbeit seiner Geheimdienste, welche "schlampige" Arbeit geleistet hätten und auf die Hinweise des Vaters nicht eingingen. Obama ordnete nun an seine Terrorabwehr auf die Probe zu stellen, um vorhandene Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen.

Der Reiseunternehmer Öger, der früher Europaabgeordneter der SPD war, äußerte gegenüber dem "Deutschlandfunk", dass ein Verbot von Handgepäck in der heutigen Zeit eine Maßnahme in die richtige Richtung wäre. Auch der Mitnahme von Laptops steht er kritisch gegenüber. Hinsichtlich der Körperscanner sagte er, dass dies nur noch eine Frage der Zeit sei.
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23. Mai 2012 21:56 Uhr