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Weltweit

Amoksirenen gefordert

Melina Loschen
5. August 2009 12:40 Uhr
426 Kommentare
Der "Expertenkreis Amok" schlägt Amoksirenen für deutsche Schulen vor, die ähnlich den Feuermeldern sein sollen. Darüber hinaus fordert das Gremium eine Lockerung des Handyverbots und weniger Datenschutz für Schüler.
Nach dem vielseits diskutierten Amoklauf von Winnenden im März 2009 beauftragte die baden-württembergische Landesregierung das Gremium des "Expertenkreis Amok" mit Planungen, um Schulen vor Amokläufen zu sichern. Einer der vielen erarbeiteten Vorschläge seitens des Gremiums ist der Amokalarm, der praktisch gleich dem Feueralarm funktionieren soll.
Das Gremium legte einen 70-seitigen Bericht vor, indem unter anderem gefordert wird, die technische Ausstattung an Schulen so zu gestalten, dass sich Schüler im Zweifelsfall verbarrikadieren können. Eine weitere Forderung ist die Lockerung des Handyverbots, damit Schüler und auch Lehrer im Falle des Falles dazu in der Lage seien, Hilfe zu verständigen. Für die Lehrer sollen dem Gremium nach zusätzlich Pager beschafft werden, um die Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb des Gebäudes zu stärken und natürlich ebenfalls Hilfe zu holen.

Weniger Datenschutz bei Schülern sei außerdem gerade bei sogenannten "Problemschülern" dringend erforderlich, da der Informationsaustausch behindert werde. Wenn "Problemschüler" die Schule wechseln, seien die Grenzen des Datenschutzes viel zu straff angelegt und sollten überdacht werden, so der "Expertenkreis Amok". Auch dem Waffenrecht wurde sich durch das Gremium zugewandt. Der Zugang zu gefährlichen Waffen soll zukünfitg erheblich reduziert werden.
Bildquelle: © stock.xchng
23. Mai 2012 21:55 Uhr