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Wolf's Rain - ein besonderer Anime
Elisa S.
7. Oktober 2009 18:30 Uhr
85 Kommentare
Anime kennt jeder. Wolf's Rain ist eine dieser vielen Anime-Serien. Und doch ist es etwas ganz Besonderes. Eine Geschichte über die Vergänglichkeit des Lebens, wahre Freundschaft und die Erkenntnis, dass man eben doch nicht alles mit Glauben erreichen kann.
Die Serie entstand in Japan aus der Feder von Keiko Nobumoto. Aus der Geschichte um vier Wölfe und das Blumenmädchen wurde eine 26-teilige Animeserie, die zum ersten mal am 6. Januar 2003 im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Wolfs Rain spielt in der Zukunft unserer Welt, die ökologisch inzwischen stark zerstört ist. Menschen beherrschen nach wie vor den Planeten und haben mit der Zeit alle ihnen gefährlich erscheinenden Kreaturen ausgerottet. So auch die Wölfe. Seit über zweihundert Jahren gelten sie als ausgestorben. Nur wenige Menschen erzählen sich noch die Legende, die besagt, dass die Wölfe zurückkehren werden, um alle Lebewesen vor dem Ende der Welt ins Paradis zu führen. Nur sie kennen den Weg, doch da für die Menschen kein Ende in Sicht ist, verschwindet der Glauben an die alten Geschichten. Außerdem sind Wölfe ja sowieso seit Jahrhunderten ausgestorben.
Die Wahrheit jedoch ist, dass einige Wölfe angefangen haben, sich zu tarnen, um unter ihren Feinden zu überleben. Sie haben gelernt, menschliches Aussehen anzunehmen, Fingerfertigkeit und Sprache zu erlernen, während ihre wölfischen Fähigkeiten und Sinne erhalten blieben.
Wer jetzt an eine typische Werwolfgeschichte denkt, irrt sich. Die Wölfe zeigen ihren menschlichen Körper eher als visuellen Trick, statt als echte Verwandlung. Auch Wildheit und Aggressivität ist nur in Ansätzen bemerkbar, was sie auf geistiger Ebene positiv mit den Menschen gleichstellt.
Hauptcharaktere
Kiba
Kein Kirsch-Banane-Getränk, sondern der Name des Anführers, der aus dem Japanischen übersetzt Fangzahn bedeutet. Kiba liebt seine Wolfsnatur und misstraut Menschen, wo er kann. Er meidet ihre Städte und ihre Nähe, was nicht lange funktioniert. Menschen sind überall, das muss er bald feststellen. Mit Hilfe seiner Gefährten und Cheza, dem Blumenmädchen, gelingt es ihm, etwas offener gegenüber Neuem zu werden.
Kiba hat als Wolf schneeweißes Fell und gelbe Augen.
Tsume: Japanisch – Klaue.
Tsume ist das sarkastische Gegenstück zu Kiba. Er lebt in den Städten und führt eine menschliche Straßenbande an. Jedoch verachtet er Menschen aufgrund ihrer Schwäche. Sein Charakter ist geprägt von bitterem Sarkasmus, Wut und Hass. Doch je länger er dem Rudel folgt, desto mehr weicht seine harte Schale auf und ein eigentlich weicher Kern kommt zum Vorschein. Tsume ist ein großer dunkelgrauer Wolf mit einer kreuzförmigen Narbe auf der Brust. Erst ganz am Ende verrät er Toboe, seinem kleinen Freund, woher diese stammt.
Hige: Japanisch – Schnurrhaar.
Hige ist ein lockerer, menschenfreundlicher, lustiger und vor allem verfressener Kerl. Der rundliche, hellbraune Wolf fällt auf, auch durch ein schwarzes Halsband, an dessen Herkunft Hige sich erst später erinnert. Nachdem Hige Kiba am Anfang rettete, sind die beiden die engsten Freunde. Erst als die hübsche Wölfin Blue zu den vier Jungessellen stößt, teilt Hige seine Aufmerksamkeit auf mehrere Personen auf.
Toboe: Japanisch – Heulen
Toboe ist der Jüngste der Truppe. Er wurde als Welpe von einer gutmütigen alten Frau aufgezogen, was dazu führte, dass er Menschen geradezu liebt und weniger aggressiv als die anderen Wölfe ist. Von der alten Frau bekam er den Armreifen, den er immer trägt. Tsume verachtet anfangs den "kleinen nervigen Anhang" und findet die Vorstellung abstoßend, als "Schoßhund" gehalten worden zu sein. Toboe jedoch bewundert allen Beschimpfungen zum Trotz den älteren Tsume und lässt nicht locker in seinen Versuchen, freundlich und bewundernswert zu sein.
Blue:
Blue ist ein Halbwolf und findet erst nach dem sie Cheza getroffen hat heraus, dass sie eine menschliche Gestalt hat. Sie freundet sich mit den Wölfen an und folgt dem kleinen Rudel. Hige wird zu ihrem Partner.
Ihr Fell ist dunkelgrau, dunkler als Tsumes und ihre Augen haben die Farbe des Nachthimmels.
Cheza:
Das Blumenmädchen. Sie ist für die Wölfe der Schlüssel zum Paradies.
Cheza entwickelt mit der Zeit eine besondere Beziehung zu Kiba und folgt dem Rudel, um gemeinsam mit ihnen das Paradies zu finden und zu öffnen.
Da die Serie zu unmöglichen Zeiten im Fernsehen ausgetstrahlt wurde, greifen viele Fans auf den Videoanbieter Youtube zurück. Dort findet man alle Folgen auf Deutsch. Zusätzlich gibt es vier Extrafolgen (15, 16, 17, 18), die als Zusammenschnitte ausgestrahlt wurden. Sie werden nicht mit in die eigentliche Serie gezählt.
Wolfs Rain spielt in der Zukunft unserer Welt, die ökologisch inzwischen stark zerstört ist. Menschen beherrschen nach wie vor den Planeten und haben mit der Zeit alle ihnen gefährlich erscheinenden Kreaturen ausgerottet. So auch die Wölfe. Seit über zweihundert Jahren gelten sie als ausgestorben. Nur wenige Menschen erzählen sich noch die Legende, die besagt, dass die Wölfe zurückkehren werden, um alle Lebewesen vor dem Ende der Welt ins Paradis zu führen. Nur sie kennen den Weg, doch da für die Menschen kein Ende in Sicht ist, verschwindet der Glauben an die alten Geschichten. Außerdem sind Wölfe ja sowieso seit Jahrhunderten ausgestorben.
Die Wahrheit jedoch ist, dass einige Wölfe angefangen haben, sich zu tarnen, um unter ihren Feinden zu überleben. Sie haben gelernt, menschliches Aussehen anzunehmen, Fingerfertigkeit und Sprache zu erlernen, während ihre wölfischen Fähigkeiten und Sinne erhalten blieben.
Wer jetzt an eine typische Werwolfgeschichte denkt, irrt sich. Die Wölfe zeigen ihren menschlichen Körper eher als visuellen Trick, statt als echte Verwandlung. Auch Wildheit und Aggressivität ist nur in Ansätzen bemerkbar, was sie auf geistiger Ebene positiv mit den Menschen gleichstellt.
Hauptcharaktere
Kiba
Kein Kirsch-Banane-Getränk, sondern der Name des Anführers, der aus dem Japanischen übersetzt Fangzahn bedeutet. Kiba liebt seine Wolfsnatur und misstraut Menschen, wo er kann. Er meidet ihre Städte und ihre Nähe, was nicht lange funktioniert. Menschen sind überall, das muss er bald feststellen. Mit Hilfe seiner Gefährten und Cheza, dem Blumenmädchen, gelingt es ihm, etwas offener gegenüber Neuem zu werden.
Kiba hat als Wolf schneeweißes Fell und gelbe Augen.
Tsume: Japanisch – Klaue.
Tsume ist das sarkastische Gegenstück zu Kiba. Er lebt in den Städten und führt eine menschliche Straßenbande an. Jedoch verachtet er Menschen aufgrund ihrer Schwäche. Sein Charakter ist geprägt von bitterem Sarkasmus, Wut und Hass. Doch je länger er dem Rudel folgt, desto mehr weicht seine harte Schale auf und ein eigentlich weicher Kern kommt zum Vorschein. Tsume ist ein großer dunkelgrauer Wolf mit einer kreuzförmigen Narbe auf der Brust. Erst ganz am Ende verrät er Toboe, seinem kleinen Freund, woher diese stammt.
Hige: Japanisch – Schnurrhaar.
Hige ist ein lockerer, menschenfreundlicher, lustiger und vor allem verfressener Kerl. Der rundliche, hellbraune Wolf fällt auf, auch durch ein schwarzes Halsband, an dessen Herkunft Hige sich erst später erinnert. Nachdem Hige Kiba am Anfang rettete, sind die beiden die engsten Freunde. Erst als die hübsche Wölfin Blue zu den vier Jungessellen stößt, teilt Hige seine Aufmerksamkeit auf mehrere Personen auf.
Toboe: Japanisch – Heulen
Toboe ist der Jüngste der Truppe. Er wurde als Welpe von einer gutmütigen alten Frau aufgezogen, was dazu führte, dass er Menschen geradezu liebt und weniger aggressiv als die anderen Wölfe ist. Von der alten Frau bekam er den Armreifen, den er immer trägt. Tsume verachtet anfangs den "kleinen nervigen Anhang" und findet die Vorstellung abstoßend, als "Schoßhund" gehalten worden zu sein. Toboe jedoch bewundert allen Beschimpfungen zum Trotz den älteren Tsume und lässt nicht locker in seinen Versuchen, freundlich und bewundernswert zu sein.
Blue:
Blue ist ein Halbwolf und findet erst nach dem sie Cheza getroffen hat heraus, dass sie eine menschliche Gestalt hat. Sie freundet sich mit den Wölfen an und folgt dem kleinen Rudel. Hige wird zu ihrem Partner.
Ihr Fell ist dunkelgrau, dunkler als Tsumes und ihre Augen haben die Farbe des Nachthimmels.
Cheza:
Das Blumenmädchen. Sie ist für die Wölfe der Schlüssel zum Paradies.
Cheza entwickelt mit der Zeit eine besondere Beziehung zu Kiba und folgt dem Rudel, um gemeinsam mit ihnen das Paradies zu finden und zu öffnen.
Da die Serie zu unmöglichen Zeiten im Fernsehen ausgetstrahlt wurde, greifen viele Fans auf den Videoanbieter Youtube zurück. Dort findet man alle Folgen auf Deutsch. Zusätzlich gibt es vier Extrafolgen (15, 16, 17, 18), die als Zusammenschnitte ausgestrahlt wurden. Sie werden nicht mit in die eigentliche Serie gezählt.
Bildquelle: © flickr.com/ Freakland