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"Wo ist Sven?" - Redakteur entlarvt!
Marvin K.
14. August 2010 18:21 Uhr
360 Kommentare
Nach nur vier Tagen wurde Sven bereits gefunden. "Wo ist Sven" war Kerners neustes TV-Experiment. Er war der wohl meistgesuchte Mann in Deutschland: Sven Jachmann. Er versuchte, drei Wochen lang in Deutschland unterzutauchen. Wer ihn findet, dem sollte ein Preisgeld von 10.000 Euro winken.
So fing es an
Das Thema Datenschutz ist heutzutage eines der wichtigsten Begriffe weltweit. Da stellt sich die Frage: Wie sicher sind meine Daten heute überhaupt? Dieser Frage geht seit vorgestern Johannes B. Kerner nach. Er hat seinen Redakteur, Sven Jachmann, gebeten, drei Wochen lang wie ein krimineller innerhalb Deutschland unterzutauchen. Im Internet und TV hinterlässt er dabei einige Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort. Wer ihn findet und ein Beweisbild macht, bekommt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Schon während der Sendung "Kerner" war die Website www.wo-ist-sven.de zeitweise scheinbar wegen hoher Besuchermassen zusammengestürzt. Selbst im Studio von Kerner fiel das Netzwerk zusammen. Nun heißt es laut tv-kult.de: "Wir sind offenbar Opfer eines kriminellen Akts geworden. Nach den derzeitigen Erkenntnissen gab und gibt es eine konzertierte Aktion von Hackern, die unsere Seite lahm legt. Dabei handelt es sich um eine Attacke, die offenbar auch schon Ebay, Microsoft und Google zeitweise lahm gelegt hat."
Als Sven Jachmann noch während der Show preisgab, dass sein letzter Standort der Berliner Hauptbahnhof war und er dort pünktlich um 9:37 Uhr einen Zug in Richtung Süden nahm, fiel selbst die Homepage des Berliner Hauptbahnhofes wegen der hohen Besuchermassen zusammen. Auf der Facebook-Seite von "Wo ist Sven?" meldete ein Bahn-Mitarbeiter: "Da ganz Deutschland nach Sven sucht, ist nun auch die Website des Berliner Hauptbahnhofes vorübergehend nicht mehr erreichbar."
Wer sich nun auf die Suche nach Sven macht, benötigt keine polizeilichen Fähigkeiten. Denn Sven darf Deutschland nicht verlassen und muss jeden Tag digitale Spuren mit Handy oder EC-Karte hinterlassen und sich jeden Tag in der Öffentlichkeit zeigen.
Alles, was nicht illegal ist, darf zur Suche von Sven Jachmann eingesetzt werden. Auf der Internet-Seite wo-ist-sven.de veröffentlicht Sven täglich neue Fotos und Tagebucheinträge. Zusätzlich übermitteln das Sat.1- Frühstücksfernsehen und das Sat.1-Magazin Svens Videobotschaften.
Schafft es Sven, bis zur Live-Sendung von "Kerner" am 2. September, sich unerkannt dem Sendestudio zu nähern?
Und so ist es geendet
Nach nur vier Tagen wurde Sven Jachmann entdeckt! Auf seiner Webseite beschreibt er, wie er es vorzog an einem Tag doch keine Perücke zu tragen und sich auf Basecap und Brille zu beschränken. Das schien ihm zum Verhängnis geworden zu sein: "Du bist Sven!".
Wie es sich genau zutrug, muss man natürlich am Donnerstag bei "Kerner" ansehen. Ein interessantes Experiment, das eigentlich drei Wochen lang Internetuser zu Recherchen und Fernsehzuschauer zum Einschalten bewegen sollte, findet ein schnelles Ende und einen Finder, der um 10.000 Euro reicher ist.
Das Thema Datenschutz ist heutzutage eines der wichtigsten Begriffe weltweit. Da stellt sich die Frage: Wie sicher sind meine Daten heute überhaupt? Dieser Frage geht seit vorgestern Johannes B. Kerner nach. Er hat seinen Redakteur, Sven Jachmann, gebeten, drei Wochen lang wie ein krimineller innerhalb Deutschland unterzutauchen. Im Internet und TV hinterlässt er dabei einige Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort. Wer ihn findet und ein Beweisbild macht, bekommt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Schon während der Sendung "Kerner" war die Website www.wo-ist-sven.de zeitweise scheinbar wegen hoher Besuchermassen zusammengestürzt. Selbst im Studio von Kerner fiel das Netzwerk zusammen. Nun heißt es laut tv-kult.de: "Wir sind offenbar Opfer eines kriminellen Akts geworden. Nach den derzeitigen Erkenntnissen gab und gibt es eine konzertierte Aktion von Hackern, die unsere Seite lahm legt. Dabei handelt es sich um eine Attacke, die offenbar auch schon Ebay, Microsoft und Google zeitweise lahm gelegt hat."
Als Sven Jachmann noch während der Show preisgab, dass sein letzter Standort der Berliner Hauptbahnhof war und er dort pünktlich um 9:37 Uhr einen Zug in Richtung Süden nahm, fiel selbst die Homepage des Berliner Hauptbahnhofes wegen der hohen Besuchermassen zusammen. Auf der Facebook-Seite von "Wo ist Sven?" meldete ein Bahn-Mitarbeiter: "Da ganz Deutschland nach Sven sucht, ist nun auch die Website des Berliner Hauptbahnhofes vorübergehend nicht mehr erreichbar."
Trailer zur Sendung
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Alles, was nicht illegal ist, darf zur Suche von Sven Jachmann eingesetzt werden. Auf der Internet-Seite wo-ist-sven.de veröffentlicht Sven täglich neue Fotos und Tagebucheinträge. Zusätzlich übermitteln das Sat.1- Frühstücksfernsehen und das Sat.1-Magazin Svens Videobotschaften.
Schafft es Sven, bis zur Live-Sendung von "Kerner" am 2. September, sich unerkannt dem Sendestudio zu nähern?
Und so ist es geendet
Nach nur vier Tagen wurde Sven Jachmann entdeckt! Auf seiner Webseite beschreibt er, wie er es vorzog an einem Tag doch keine Perücke zu tragen und sich auf Basecap und Brille zu beschränken. Das schien ihm zum Verhängnis geworden zu sein: "Du bist Sven!".
Wie es sich genau zutrug, muss man natürlich am Donnerstag bei "Kerner" ansehen. Ein interessantes Experiment, das eigentlich drei Wochen lang Internetuser zu Recherchen und Fernsehzuschauer zum Einschalten bewegen sollte, findet ein schnelles Ende und einen Finder, der um 10.000 Euro reicher ist.
Bildquelle: © stock.xchng, © commons.wikimedia.org/promifotos.de