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Volksverdummung via Pseudo-Dokus?
Lukas S.
24. Februar 2010 13:20 Uhr
680 Kommentare
Wer hat solche Sendungen nicht schon mal gesehen? Jeden Nachmittag laufen sie hoch und runter auf Privatsendern wie RTL, ProSieben, Sat.1 und Co., die sogennanten "Scripted Reality"- oder auch Pseudo-Dokus. Was wirklich dahinter steckt, wissen nur die wenigsten.
Was sind "Scripted Reality"- bzw. Pseudo-Dokus?
Pseudo-Dokus sind nichts weiter als vorgetäuschte Dokumentationen. Die Inhalte werden von Laiendarstellern gespielt, welche einen Vertrag unterzeichnen und dadurch gebunden sind. Sie können also keinen wirklichen Einfluss auf den Verlauf der Story ausüben. Dadurch bekommt die Pseudo-Doku einen gewissen zweifelhaften Charakter...
"Die Schulermittler" (RTL)
Der Anfang wird meist so gestaltet, dass dem Fernsehzuschauer die Ausgangslage mit den sie charakterisierenden "Fakten" vorgestellt wird. Danach wird mit der eigentlichen "Doku" begonnen, die stets einen gewissen Schwerpunkt enthält.
Solche Formate können offensichtlich sehr viele Zuschauer binden. Diese prüfen oftmals nicht den Wahrheitsgehalt der Geschichten. Dadurch lässt sich aber nur ein Teil der Zuschauermassen erklären. Der andere Teil schaut diese Pseudo-Dokus wahrscheinlich wegen der mangelnden Qualität der Schauspieler an. Fakt ist, es kommt immer wieder zu regelrechten Rekordquoten für diese Formate.
"Der Salonretter" (Pro7)
Die Drehorte für Pseudo-Dokus sind Köln, Hürth und München. Die Schauspielorte dagegen werden immer mal wieder verändert, um die ganze Sache abwechslungsreicher zu gestalten. Meist kriegt man Orte aus dem Ruhrpott zu sehen.
Beispiele für Pseudo-Dokus sind:
- "Verdachtsfälle" (RTL),
- "Familien im Brennpunkt" (RTL),
- "Die Schulermittler" (RTL),
- "Der Salonretter" (ProSieben) und
- "Schicksale" (Sat.1).
Die Sendung "Schicksale" wurde bisher allerdings nur in einer einwöchigen Testphase ausgestrahlt, aber wegen guter Quoten soll sie bald regelmäßig in das Sat.1-Programm aufgenommen werden.
Beispiele für Pseudo-Dokus in anderer Ausführung sind: "Schluss mit Hotel Mama" (kabel eins) und "Die Mädchen-Gang" (RTL 2).
Pseudo-Dokus sind nichts weiter als vorgetäuschte Dokumentationen. Die Inhalte werden von Laiendarstellern gespielt, welche einen Vertrag unterzeichnen und dadurch gebunden sind. Sie können also keinen wirklichen Einfluss auf den Verlauf der Story ausüben. Dadurch bekommt die Pseudo-Doku einen gewissen zweifelhaften Charakter...
"Die Schulermittler" (RTL)
Der Anfang wird meist so gestaltet, dass dem Fernsehzuschauer die Ausgangslage mit den sie charakterisierenden "Fakten" vorgestellt wird. Danach wird mit der eigentlichen "Doku" begonnen, die stets einen gewissen Schwerpunkt enthält.
Typische Schwerpunkte bei Pseudo-Dokus sind:
Verdacht auf Straftaten, Geheimnisse, Streit-situationen, finanzielle Schieflagen oder Personen mit außergewöhnlichen Hobbies oder Eigenschaften.
Verdacht auf Straftaten, Geheimnisse, Streit-situationen, finanzielle Schieflagen oder Personen mit außergewöhnlichen Hobbies oder Eigenschaften.
Solche Formate können offensichtlich sehr viele Zuschauer binden. Diese prüfen oftmals nicht den Wahrheitsgehalt der Geschichten. Dadurch lässt sich aber nur ein Teil der Zuschauermassen erklären. Der andere Teil schaut diese Pseudo-Dokus wahrscheinlich wegen der mangelnden Qualität der Schauspieler an. Fakt ist, es kommt immer wieder zu regelrechten Rekordquoten für diese Formate.
"Der Salonretter" (Pro7)
Die Drehorte für Pseudo-Dokus sind Köln, Hürth und München. Die Schauspielorte dagegen werden immer mal wieder verändert, um die ganze Sache abwechslungsreicher zu gestalten. Meist kriegt man Orte aus dem Ruhrpott zu sehen.
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Beispiele für Pseudo-Dokus sind:
- "Verdachtsfälle" (RTL),
- "Familien im Brennpunkt" (RTL),
- "Die Schulermittler" (RTL),
- "Der Salonretter" (ProSieben) und
- "Schicksale" (Sat.1).
Die Sendung "Schicksale" wurde bisher allerdings nur in einer einwöchigen Testphase ausgestrahlt, aber wegen guter Quoten soll sie bald regelmäßig in das Sat.1-Programm aufgenommen werden.
Beispiele für Pseudo-Dokus in anderer Ausführung sind: "Schluss mit Hotel Mama" (kabel eins) und "Die Mädchen-Gang" (RTL 2).
Bildquelle: © RTL, © Pro7 Sat1 Media AG