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Terminator
Nicole Ludwig
11. Oktober 2009 14:00 Uhr
47 Kommentare
Eine Killermaschine aus der Zukunft wird ins Jahr 1984 geschickt, um die ahnungslose Kellnerin Sarah Connor zu töten. Doch Sarah ist nicht ohne Schutz: Auch der Freiheitskämpfer Kyle Reese ist in die Vergangenheit gereist, denn Sarah ist der Schlüssel zur Rettung der Menschheit: Sie wird ein Kind auf die Welt bringen, das die Menschen im Jahr 2029 von der Herrschaft der Maschinen befreien kann.
Los Angeles, 1984: Gleichzeitig kommen zwei Zeitreisende aus der Zukunft an verschiedenen Stellen der Stadt an. Beide haben den Auftrag, der ahnungslosen Kellnerin Sarah Connor hinterherzujagen. Der eine, ein Cyborg, soll sie töten, der andere, der Freiheitskämpfer Kyle Reese, soll sie beschützen. Während der Terminator mit der tödlichen Folgerichtigkeit einer programmierten Maschine nach und nach alle Frauen namens Sarah Connor ermordet, hat Reese einen entscheidenden Vorteil: Er weiß, wie die richtige Sarah Connor aussieht, denn er wurde von ihrem Sohn John mit einem Foto in die Vergangenheit geschickt.
Reese macht Sarah ausfindig, rettet sie im letzten Moment vor dem Terminator und tischt eine Geschichte auf, die die entsetzte junge Frau erst nach und nach zu glauben beginnt: Nach einem Atomkrieg hat sich der zu Abwehrzwecken gebaute Computer Skynet gegen die Menschheit gewandt. Mit ferngesteuerten Killermaschinen macht Skynet nun Jagd auf die Menschen, die in unterirdischen Verstecken vor sich hinvegetieren. Für die Überlebenden gibt es nur eine Hoffnung: John Connor, der Kopf der Freiheitsbewegung, der kurz davor steht, die Maschinen ein für allemal zu besiegen. Deshalb wurde der Terminator in die Vergangenheit geschickt: Durch Sarahs Ermordung soll verhindert werden, dass John überhaupt auf die Welt kommt.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd und ihrer Verhaftung durch die Polizei landen Reese und Sarah in einem Motel, wo sie eine glückliche Liebesnacht erleben. Aber der Terminator spürt die beiden auch hier auf. Die Verliebten flüchten in eine Fabrik voller Industrieroboter, wo es zum entscheidenden Kampf kommt. Doch es sieht nicht gut aus für die Menschheit: Die Killermaschine scheint übermächtig...
"I'll Be Back": Nicht vielen Filmen gelingt es, Sätze zu produzieren, die zum festen Bestandteil der Popkultur werden. Die mittlerweile vierteilige "Terminator"-Reihe gehört definitiv dazu, und das, obwohl Arnold Schwarzenegger in seinem ersten Auftritt als seelenlose Killermaschine wenig mehr als 90 Wörter spricht. Denn die eigentliche Hauptfigur ist die Kellnerin Sarah Connor. Die unauffällige Serviererin ist plötzlich für die Rettung der gesamten Menschheit verantwortlich.
Regisseur James Cameron umschifft gekonnt die Tücken der Zeitreisen-Idee und nutzt sie für eine geniale Plot-Wendung: Ausgerechnet durch die Tatsache, dass der Terminator in die Vergangenheit geschickt wird, um John Connors Mutter zu töten, kommt es überhaupt zu dessen Zeugung. So ist auch die Lovestory, die hier erzählt wird, nicht nur ein angehängter Handlungsstrang, sondern ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.
Vor allem aber bietet "Terminator" Spannung und Action satt: Der rasant inszenierte Film ist ein 90-minütiger Showdown mit unzähligen Verfolgungsjagden und Schießereien, die den Zuschauer von Anfang bis Ende in Atem halten. Dennoch konnte der mit dem heutzutage lächerlich erscheinenden Budget von weniger als sieben Millionen Dollar produzierte Film an den Kinokassen zunächst nur ein mäßiges Einspielergebnis erzielen. Der Erfolg baute sich erst im Verlauf der Jahre auf. Videoveröffentlichungen und die Fernsehausstrahlungen führten zu einer stetig anwachsenden Begeisterung, "Terminator" avancierte zum Kultfilm - und der Titelheld zur Kultfigur. Allein unter den jugendlichen Fernsehzuschauern rund um den Globus kennen laut einer UNESCO-Studie knapp 90 Prozent Schwarzenegger als den "Terminator". Darum war wohl auch der Erfolg des vierten Teils "Terminator Salvation" vorprogrammiert, in dem Christian Bale die Rolle des John Connor übernahm.
"Ein origineller, handwerklich versiert konstruierter und beklemmend intensiver Actionfilm" (Lexikon des internationalen Films)
Reese macht Sarah ausfindig, rettet sie im letzten Moment vor dem Terminator und tischt eine Geschichte auf, die die entsetzte junge Frau erst nach und nach zu glauben beginnt: Nach einem Atomkrieg hat sich der zu Abwehrzwecken gebaute Computer Skynet gegen die Menschheit gewandt. Mit ferngesteuerten Killermaschinen macht Skynet nun Jagd auf die Menschen, die in unterirdischen Verstecken vor sich hinvegetieren. Für die Überlebenden gibt es nur eine Hoffnung: John Connor, der Kopf der Freiheitsbewegung, der kurz davor steht, die Maschinen ein für allemal zu besiegen. Deshalb wurde der Terminator in die Vergangenheit geschickt: Durch Sarahs Ermordung soll verhindert werden, dass John überhaupt auf die Welt kommt.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd und ihrer Verhaftung durch die Polizei landen Reese und Sarah in einem Motel, wo sie eine glückliche Liebesnacht erleben. Aber der Terminator spürt die beiden auch hier auf. Die Verliebten flüchten in eine Fabrik voller Industrieroboter, wo es zum entscheidenden Kampf kommt. Doch es sieht nicht gut aus für die Menschheit: Die Killermaschine scheint übermächtig...
"I'll Be Back": Nicht vielen Filmen gelingt es, Sätze zu produzieren, die zum festen Bestandteil der Popkultur werden. Die mittlerweile vierteilige "Terminator"-Reihe gehört definitiv dazu, und das, obwohl Arnold Schwarzenegger in seinem ersten Auftritt als seelenlose Killermaschine wenig mehr als 90 Wörter spricht. Denn die eigentliche Hauptfigur ist die Kellnerin Sarah Connor. Die unauffällige Serviererin ist plötzlich für die Rettung der gesamten Menschheit verantwortlich.
Regisseur James Cameron umschifft gekonnt die Tücken der Zeitreisen-Idee und nutzt sie für eine geniale Plot-Wendung: Ausgerechnet durch die Tatsache, dass der Terminator in die Vergangenheit geschickt wird, um John Connors Mutter zu töten, kommt es überhaupt zu dessen Zeugung. So ist auch die Lovestory, die hier erzählt wird, nicht nur ein angehängter Handlungsstrang, sondern ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.
Vor allem aber bietet "Terminator" Spannung und Action satt: Der rasant inszenierte Film ist ein 90-minütiger Showdown mit unzähligen Verfolgungsjagden und Schießereien, die den Zuschauer von Anfang bis Ende in Atem halten. Dennoch konnte der mit dem heutzutage lächerlich erscheinenden Budget von weniger als sieben Millionen Dollar produzierte Film an den Kinokassen zunächst nur ein mäßiges Einspielergebnis erzielen. Der Erfolg baute sich erst im Verlauf der Jahre auf. Videoveröffentlichungen und die Fernsehausstrahlungen führten zu einer stetig anwachsenden Begeisterung, "Terminator" avancierte zum Kultfilm - und der Titelheld zur Kultfigur. Allein unter den jugendlichen Fernsehzuschauern rund um den Globus kennen laut einer UNESCO-Studie knapp 90 Prozent Schwarzenegger als den "Terminator". Darum war wohl auch der Erfolg des vierten Teils "Terminator Salvation" vorprogrammiert, in dem Christian Bale die Rolle des John Connor übernahm.
"Ein origineller, handwerklich versiert konstruierter und beklemmend intensiver Actionfilm" (Lexikon des internationalen Films)
Textquellen: © VOX
Bildquelle: © VOX/KH
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