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Telenovela - mehr als nur eine Serie
Gelöschter Nutzer
16. August 2010 22:04 Uhr
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Heutzutage sind sie auf fast jedem TV-Sender zu finden und sind selbst für unregelmäßige Nutzer des Fernsehens ein Begriff: Telenovelas. Das lateinamerikanische Fernsehformat begeistert schon eine Weile auch die deutschen Zuschauer.
Das Fernsehen begann in Deutschland 1935 mit Kurzfilmen und Dokumentationen. Es verbreitete sich schnell, auch wenn es sich anfangs kaum jemand finanzieren konnte. Die Übertragung (Patent von Boris Rosing) hat sich so weit durchgesetzt, dass inzwischen nahezu jeder ein solches Gerät besitzt.
Doch heute liegt der Trend bei anderen gesendeten Materialien als zu Ursprungszeiten. Neben Kinofilmen und wöchentlichen Serien gibt es auch sogenannte "Daily Soaps" sowie Telenovelas, welche sogar täglich ausgestrahlt werden.
Telenovelas haben meist eine weibliche HauptpersonÄhnlich wie in einem Online-Rollenspiel wird der Zuschauer in eine irreale Gesellschaft gedanklich übertragen, eine sogenannte Scheinwelt. Telenovelas handeln von Familien, Mitarbeitern oder anderen sozialen Umfeldern und erzählen von Liebe, Intrigen und anderen Problemen, denen der Zuschauer täglich ausgesetzt ist. Dieser soll mitempfinden und dem fiktiven Leben der Charaktere täglich folgen.
Ziel ist es, ihn in die Welt gedanklich mit einzubeziehen, weshalb ihm oft beispielsweise Intrigen bekannt sind, welche von den Figuren noch aufgelöst werden müssen. Wie bei einem Fußballspiel fiebert der Zuschauer mit und hofft, dass alles aufgeklärt wird und sich zum Guten wenden wird.
Vergleich mit World Of Warcraft
Es wird eine Art Sucht erzeugt, welche der des Rollenspielkonsums garnicht so unähnlich ist. Bei beispielsweise World Of Warcraft befindet sich der Spieler selbst in einer "anderen" Gesellschaft und passt sich dieser an. Beim Verfolgen einer Telenovela tritt der Zuschauer ebenfalls gedanklich in die gespielte Familie oder den Betrieb ein, lediglich hat er keinen eigenen Einfluss auf die Geschehnisse. Beim genaueren Vergleichen sind Analogien nicht zu verleugnen.
Erzählt werden Telenovelas in einem sehr geringen Tempo. Ziel hierbei, ist der erleichterte Wiedereinstieg bei verpassten Episoden sowie ein "Echtzeitgefühl". In der Regel beträgt die Umrechnung etwa eine Folge zu 1-3 Tagen, was im Verhältnis zu Filmen sehr gering ist. Die Telenovela soll dem
Zuschauer das Gefühl vermitteln, ein Echtzeit-Drama zu beobachten. Im Gegensatz zur Seifenoper hat die Telenovela jedoch ein festgesetzes Ende, wenngleich die Dauer einer Telenovela variiert.
Die Figuren einer Telenovela sind meist sehr klischeehaft gestaltet. Zwei Personen lieben sich und finden im Laufe einer Staffel den Weg zueinander, zwischen Intrigen und Lügen hindurch, zur großen Traumhochzeit. Dann gibt es mindestens eine Person, die stets für den Ärger verantwortlich ist, die Beziehung verhindern möchte und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist.
Generell ist zu sagen, dass sich diese besagten Telenovelas bereits weit durchgesetzt haben. Sie bilden einen großen Teil des Fernsehens weltweit. Sie sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, schließlich ist eine Suchtgefahr vorhanden, welche nicht unterschätzt werden sollte.
Bekannte Telenovelas des Deutschen Fernsehens sind:
- Sturm der Liebe (bisher längste Telenovela mit 1270 Episoden)
- Rote Rosen
- Wege zum Glück (bereits beendet, dennoch sehr bekannt)
- Verliebt in Berlin
- Anna und die Liebe
Doch heute liegt der Trend bei anderen gesendeten Materialien als zu Ursprungszeiten. Neben Kinofilmen und wöchentlichen Serien gibt es auch sogenannte "Daily Soaps" sowie Telenovelas, welche sogar täglich ausgestrahlt werden.
Telenovelas haben meist eine weibliche Hauptperson
Ziel ist es, ihn in die Welt gedanklich mit einzubeziehen, weshalb ihm oft beispielsweise Intrigen bekannt sind, welche von den Figuren noch aufgelöst werden müssen. Wie bei einem Fußballspiel fiebert der Zuschauer mit und hofft, dass alles aufgeklärt wird und sich zum Guten wenden wird.
Vergleich mit World Of Warcraft Es wird eine Art Sucht erzeugt, welche der des Rollenspielkonsums garnicht so unähnlich ist. Bei beispielsweise World Of Warcraft befindet sich der Spieler selbst in einer "anderen" Gesellschaft und passt sich dieser an. Beim Verfolgen einer Telenovela tritt der Zuschauer ebenfalls gedanklich in die gespielte Familie oder den Betrieb ein, lediglich hat er keinen eigenen Einfluss auf die Geschehnisse. Beim genaueren Vergleichen sind Analogien nicht zu verleugnen.
Satirisches Video zu Telenovelas von Extra 3
Erzählt werden Telenovelas in einem sehr geringen Tempo. Ziel hierbei, ist der erleichterte Wiedereinstieg bei verpassten Episoden sowie ein "Echtzeitgefühl". In der Regel beträgt die Umrechnung etwa eine Folge zu 1-3 Tagen, was im Verhältnis zu Filmen sehr gering ist. Die Telenovela soll dem
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Die Figuren einer Telenovela sind meist sehr klischeehaft gestaltet. Zwei Personen lieben sich und finden im Laufe einer Staffel den Weg zueinander, zwischen Intrigen und Lügen hindurch, zur großen Traumhochzeit. Dann gibt es mindestens eine Person, die stets für den Ärger verantwortlich ist, die Beziehung verhindern möchte und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist.
Generell ist zu sagen, dass sich diese besagten Telenovelas bereits weit durchgesetzt haben. Sie bilden einen großen Teil des Fernsehens weltweit. Sie sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, schließlich ist eine Suchtgefahr vorhanden, welche nicht unterschätzt werden sollte.
Bekannte Telenovelas des Deutschen Fernsehens sind:
- Sturm der Liebe (bisher längste Telenovela mit 1270 Episoden)
- Rote Rosen
- Wege zum Glück (bereits beendet, dennoch sehr bekannt)
- Verliebt in Berlin
- Anna und die Liebe
Bildquelle: © Sat.1/ Noreen Flynn, © stock.xchng
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