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TV: Von Information zu Kommerz
Lukas F.
20. Juni 2010 17:19 Uhr
173 Kommentare
Im Jahr 1935 fand die erste Fernsehübertragung in Deutschland statt. Damals war ein Fernseher Luxusgut, die Sendungen begrenzt und mehr oder weniger Informationsmedium. Von dieser Art des Fernseherlebnisses ist heute kaum noch etwas zu spüren.
Das Fernsehen ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Schön für die Fernsehindustrie:
Genug Fernsehsender, um monatlich hunderte Zeitschriften mit Programmen herauszugeben. So viel Werbung um damit die halbe Bevölkerung in die Läden zu zerren. Tausende Arbeitsplätze und manche sogar mit Millionengehalt. Immer bessere Technik und Leute, die alle paar Monate ein neues Gerät kaufen. Das alles ist Fernsehen heutzutage.
Und nicht nur das. Kurz gefasst ist das Fernsehen ein eigener Wirtschaftszweig geworden, der noch weit gestreut hat. Ohne das Fernsehen existierten zum Beispiel riesige Studio-Anlagen nicht, die Karibik wäre ein Geheimtipp für Abenteuerurlauber und tausende von Schauspielern, Regisseuren und Kameramännern wären heute anderweitig beschäftigt oder arbeitslos.
Doch nicht nur das eigene Gehalt bliebe aus. Gerade die anderen Unternehmen würden am Mangel von Werbung leiden. Schließlich sehen im Durchschnitt 30% der Deutschen (laut einer Umfrage von de.statista.com) etwa zwei Stunden täglich fern, 27 % sogar drei Stunden und um die 20 % vier noch oder mehr Stunden. Dabei lassen sich viele kleine Werbespots zwischen den Sendungen und während diesen einbauen. Sowie die Sender als auch die Unternehmen machen damit viel Geld.
Tatsächlich wird das Fernsehen gerade deswegen in Deutschland aber auch immer unbeliebter. Seit 2007 bekommt die Televison herbe Konkurrenz seitens des Internets. Vor allem junge Menschen wenden sich immer mehr dem Internet zu. Es sei vorallem die Freiheit, welche durch unabhängiges Bewegen im Netz errmöglicht werde, die ein Internetbesucher gegenüber einem Fernsehzuschauer habe, belegen verschiedene Umfragen. Denn während man beim Fernsehen vom jeweiligen Sender und dessen Programm abhängig sei, könne man sich im Internet überall aufhalten so lange man wolle.
Killezz More über das Fernsehen
Trotzdem lassen die Sender nicht locker. Gerade Privatsender wie Sat.1, Pro 7 und RTL entwickeln regelmäßig neue Serien, Shows, Doku-Soaps und Magazine um die Einschaltquoten zu steigern und mehr Werbeeinnahmen zu kassieren. Gerade das ist aber abschreckend für die meisten Zuschauer, da sie durch das Internet oft schon wissen, dass fast keine der Sendungen der Realität entsprechen. Selbst die ursprünglich beliebte Castingsendung "Deutschland sucht den Superstar" wurde durch etliche Fake-Skandale und Enthüllungen stark getroffen. Auch auf Newspoint.cc machen große Wellen der Verachtung unter TV-Berichten in den Kommentaren die Runde, was oft nicht
nur Aufschneiderei ist. Schließlich kennen die meisten jungen Zuschauer die Tricks hinter den Kulissen und folglich macht das Fernseherlebniss für sie keinen Spaß mehr.
Mike Fries, der CEO des Breitbandbetreibers Liberty Global glaubt jedoch fest an einen Seig der Television gegen Online-Plattformen. Laut digitalfernsehen.de bezeichnete er auf dem "World Congress of Information Technologies" in Amsterdam die HD- und 3D-Techniken als die Rennaissance des TV. Er behauptete, dass die Leute von der neuen Technik und den riesigen Bildschirmen begeistert wären. Außerdem werde immer mehr auf eine perfekte Bildübertragung geachtet.
Ob Mike Fries dabei wirklich Recht hat, wird sich in den kommenden Jahren abzeichnen. Bis dahin werden die Sender sicherlich noch viele neue Sendungen auf den Markt gebracht haben. Ob die Qualität dabei steigt oder sinkt, liegt nun bei den Sendern.
Genug Fernsehsender, um monatlich hunderte Zeitschriften mit Programmen herauszugeben. So viel Werbung um damit die halbe Bevölkerung in die Läden zu zerren. Tausende Arbeitsplätze und manche sogar mit Millionengehalt. Immer bessere Technik und Leute, die alle paar Monate ein neues Gerät kaufen. Das alles ist Fernsehen heutzutage.

Doch nicht nur das eigene Gehalt bliebe aus. Gerade die anderen Unternehmen würden am Mangel von Werbung leiden. Schließlich sehen im Durchschnitt 30% der Deutschen (laut einer Umfrage von de.statista.com) etwa zwei Stunden täglich fern, 27 % sogar drei Stunden und um die 20 % vier noch oder mehr Stunden. Dabei lassen sich viele kleine Werbespots zwischen den Sendungen und während diesen einbauen. Sowie die Sender als auch die Unternehmen machen damit viel Geld.
Tatsächlich wird das Fernsehen gerade deswegen in Deutschland aber auch immer unbeliebter. Seit 2007 bekommt die Televison herbe Konkurrenz seitens des Internets. Vor allem junge Menschen wenden sich immer mehr dem Internet zu. Es sei vorallem die Freiheit, welche durch unabhängiges Bewegen im Netz errmöglicht werde, die ein Internetbesucher gegenüber einem Fernsehzuschauer habe, belegen verschiedene Umfragen. Denn während man beim Fernsehen vom jeweiligen Sender und dessen Programm abhängig sei, könne man sich im Internet überall aufhalten so lange man wolle.
Killezz More über das Fernsehen
Trotzdem lassen die Sender nicht locker. Gerade Privatsender wie Sat.1, Pro 7 und RTL entwickeln regelmäßig neue Serien, Shows, Doku-Soaps und Magazine um die Einschaltquoten zu steigern und mehr Werbeeinnahmen zu kassieren. Gerade das ist aber abschreckend für die meisten Zuschauer, da sie durch das Internet oft schon wissen, dass fast keine der Sendungen der Realität entsprechen. Selbst die ursprünglich beliebte Castingsendung "Deutschland sucht den Superstar" wurde durch etliche Fake-Skandale und Enthüllungen stark getroffen. Auch auf Newspoint.cc machen große Wellen der Verachtung unter TV-Berichten in den Kommentaren die Runde, was oft nicht
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Mike Fries, der CEO des Breitbandbetreibers Liberty Global glaubt jedoch fest an einen Seig der Television gegen Online-Plattformen. Laut digitalfernsehen.de bezeichnete er auf dem "World Congress of Information Technologies" in Amsterdam die HD- und 3D-Techniken als die Rennaissance des TV. Er behauptete, dass die Leute von der neuen Technik und den riesigen Bildschirmen begeistert wären. Außerdem werde immer mehr auf eine perfekte Bildübertragung geachtet.
Ob Mike Fries dabei wirklich Recht hat, wird sich in den kommenden Jahren abzeichnen. Bis dahin werden die Sender sicherlich noch viele neue Sendungen auf den Markt gebracht haben. Ob die Qualität dabei steigt oder sinkt, liegt nun bei den Sendern.
Bildquelle: © stock.xchng