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Shine a Light

Anna Bell
8. Oktober 2009 13:49 Uhr
6 Kommentare
Der legendäre Hollywood-Regisseur und "Oscar"-Preisträger Martin Scorsese realisierte mit den besten Kameraleuten Amerikas einen aufwendigen Dokumentarfilm über zwei Konzerte der berühmtesten Rockband aller Zeiten, der "Rolling Stones".
Scorsese wirkte schon 1970 beim legendären "Woodstock"-Film mit, 1978 drehte er den Konzertfilm "The Last Waltz", 2003 den ersten Teil einer Musik-Doku-Serie über den Blues und 2005 "No Direction Home: Bob Dylan". Zur Zeit arbeitet er an einem Projekt über George Harrison und an dem Spielfilm "Sinatra", in dem auch sein zweites großes Thema, die Mafia, eine Rolle spielen wird. "Shine a Light" zeigt bildgewaltig, was die Stones seit Jahrzehnten zu solch einem beeindruckenden Phänomen macht. Wie keine zweite Band verbinden sie Generationen von Fans.



Der Dokumentarfilm enthält seltenes Archivmaterial und aktuelle Interviews mit den Stones, doch im Mittelpunkt stehen die Live-Konzerte im "Beacon Theatre" in New York im Herbst 2006. Unter den Gästen waren auch Bill und Hillary Clinton. Die visuelle Umsetzung ist spektakulär. Mit 16 Kameras wurden von den besten Kameraleute Hollywoods mitreißende Bilder gedreht. Dabei waren u. a. Robert Richardson ("Aviator", "Platoon"), Robert Elswit ("There Will Be Blood"), John Toll ("Der letzte Samurai") und der legendäre Dokumentarist Albert Maysles ("Gimme Shelter"). "Shine a Light" montierte Scorsese aus insgesamt 150 Kilometern Filmmaterial.

Selbstironisch zeigt er auch die Rahmenbedingungen der Aufnahmen und den Vorbereitungsprozess. Nichts läuft ohne Probleme. Mit Jagger und Scorsese treffen zwei Perfektionisten aufeinander. "Shine a Light" war die Sensation der "Berlinale 2008" und gilt als einer der besten Konzertfilme aller Zeiten. 3sat setzt die fünfteilige Reihe "Keep on rocking" im Anschluss mit "Lou Reed's Berlin" fort.

Sender: 3Sat
Textquellen: © 3SAT
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9. September 2010 23:35 Uhr