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"Prayers for Bobby"
Gelöschter Nutzer
18. Januar 2010 19:34 Uhr
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Die wahre Geschichte der Mary Griffith wurde für das US-Fersehen verfilmt und am 24. Januar 2009 auf dem Kabelsender "Lifetime" ausgestrahlt. "Prayers for Bobby" brachte Spitzeneinschaltsquoten für einen Kabelsender ein. In Deutschland erschien der Film im Dezember 2009 auf DVD.
Handlung:
Der junge Bobby Griffith glaubt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Er merkt, dass er nicht von Mädchen träumt, sondern von Jungs. Er ist sich bewusst, was er ist – schwul. Doch er weiß, dass seine konservative Familie, die stark das Evangelium geprägt ist nicht damit klarkäme und Homosexualität verabscheut.
Als er sich schließlich seinem Bruder offenbart, erfährt auch seine Mutter, Mary (Sigourney Weaver, "Alien", "Avatar – Aufbruch nach Pandora"), davon und hofft darauf, dass Gott ihn heilen könne. Sie schickt ihn zu einem Therapeuten und wirft Bobby immer wieder Bibelverse vor dem Kopf.
Als Bobby für zwei Monate zu seiner Cousine nach Portland geht, lernt er den schwulen David kennen und lieben, er beginnt sich offen dazu zu bekennen, doch die abweisende Art seiner Mutter nimmt ihn nach wie vor mit. Was ihn schließlich dazu bringt Suizid zu begehen.
Mary zweifelt daraufhin an ihren Ansichten, setzt sich mit Homosexualität und Gott auseinander, sucht eine Kirche auf, die sich speziell an Homosexuelle richtet und wirft sich schließlich selbst vor, ihren Sohn umgebracht zu haben. Daraufhin setzt sie sich für die schwulen Rechte ein und hofft so, dass ihr Sohn und Gott, ihr irgendwann verzeihen können...
Hintergrund:
Die Handlung des Filmes basiert auf den Roman "Prayers for Bobby: A Mother's Coming to Terms with the Suicide of Her Gay Son" von Leroy F. Aarons . Der Roman wiederum beruht auf die wahre Geschichte der US-Amerikanerin Mary Griffith.
Mary Griffith bereut bis heute ihre Taten, doch zweifelt nach wie vor, dass sie heute anders handeln würde. Sie weiß, dass sie zu sehr auf das Evangelium gehört habe und es egal sei, ob es damals oder heute passieren würde – Sie habe nur auf Gott und die Bibel gehört. Doch nun weiß sie, dass Gott einen Homosexuellen nicht heilen kann, weil es nichts zu heilen gibt. Sie Erinnert immer wieder daran, dass Eltern ihren Kindern zu hören sollten und niemals durch Äußerungen gegen Homosexuelle ihren Kindern Angst machen sollten, sich ihren Eltern zu offenbaren, denn egal, was Eltern sagen: Die Kinder kriegen es mit ...
Die Geschichte um Mary Griffith und ihren Sohn Bobby hat viele Menschen weltweit bewegt und zu ihrem eigenen Coming Out bewegt. Jugendliche schenken ihren Eltern das Buch, wenn sie ihr Coming Out wagen und sogar ein 40-jähriger Mann hat sich durch die Geschichte der Griffith' im mittleren Alter als homosexuell geoutet.
Der Film ist eine bewegende Verfilmung der Geschichte um Mary Griffith, die bis heute als eine der größten Schwulenaktivistinnen gelistet wird. Sigourney Weaver, die zum ersten Mal in einer TV-Produktion mitwirkte, spielt einmal mehr bewegend und wurde für ihre Darstellung der Mary Griffith für einen Emmy nominiert.
"Prayers for Bobby" ist ein bewegendes Drama, dass für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet und empfehlenswert ist. Die DVD ist bei Amazon.de erhältlich.
Der junge Bobby Griffith glaubt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Er merkt, dass er nicht von Mädchen träumt, sondern von Jungs. Er ist sich bewusst, was er ist – schwul. Doch er weiß, dass seine konservative Familie, die stark das Evangelium geprägt ist nicht damit klarkäme und Homosexualität verabscheut.
Als er sich schließlich seinem Bruder offenbart, erfährt auch seine Mutter, Mary (Sigourney Weaver, "Alien", "Avatar – Aufbruch nach Pandora"), davon und hofft darauf, dass Gott ihn heilen könne. Sie schickt ihn zu einem Therapeuten und wirft Bobby immer wieder Bibelverse vor dem Kopf.
Als Bobby für zwei Monate zu seiner Cousine nach Portland geht, lernt er den schwulen David kennen und lieben, er beginnt sich offen dazu zu bekennen, doch die abweisende Art seiner Mutter nimmt ihn nach wie vor mit. Was ihn schließlich dazu bringt Suizid zu begehen.
Mary zweifelt daraufhin an ihren Ansichten, setzt sich mit Homosexualität und Gott auseinander, sucht eine Kirche auf, die sich speziell an Homosexuelle richtet und wirft sich schließlich selbst vor, ihren Sohn umgebracht zu haben. Daraufhin setzt sie sich für die schwulen Rechte ein und hofft so, dass ihr Sohn und Gott, ihr irgendwann verzeihen können...
Hintergrund:
Die Handlung des Filmes basiert auf den Roman "Prayers for Bobby: A Mother's Coming to Terms with the Suicide of Her Gay Son" von Leroy F. Aarons . Der Roman wiederum beruht auf die wahre Geschichte der US-Amerikanerin Mary Griffith.
„Bevor ihr zu Hause oder im Platz der Anbetung Amen widerhallen lasst,
denkt und erinnert euch. Ein Kind lauscht.“
– Mary Griffith
denkt und erinnert euch. Ein Kind lauscht.“
– Mary Griffith
Mary Griffith bereut bis heute ihre Taten, doch zweifelt nach wie vor, dass sie heute anders handeln würde. Sie weiß, dass sie zu sehr auf das Evangelium gehört habe und es egal sei, ob es damals oder heute passieren würde – Sie habe nur auf Gott und die Bibel gehört. Doch nun weiß sie, dass Gott einen Homosexuellen nicht heilen kann, weil es nichts zu heilen gibt. Sie Erinnert immer wieder daran, dass Eltern ihren Kindern zu hören sollten und niemals durch Äußerungen gegen Homosexuelle ihren Kindern Angst machen sollten, sich ihren Eltern zu offenbaren, denn egal, was Eltern sagen: Die Kinder kriegen es mit ...
Die Geschichte um Mary Griffith und ihren Sohn Bobby hat viele Menschen weltweit bewegt und zu ihrem eigenen Coming Out bewegt. Jugendliche schenken ihren Eltern das Buch, wenn sie ihr Coming Out wagen und sogar ein 40-jähriger Mann hat sich durch die Geschichte der Griffith' im mittleren Alter als homosexuell geoutet.
Sigourney Weaver
"Prayers for Bobby" ist ein bewegendes Drama, dass für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet und empfehlenswert ist. Die DVD ist bei Amazon.de erhältlich.
Bildquelle: © flickr.com/essygie
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